Hämato-Onkologie (Station Thannhauser), Kardiologie (Station Erb I und II)
Heimatuni
TU Muenchen
Kommentar
Anbei ein Bericht über das PJ-Tertial Innere an der Uniklinik Heidelberg:
Organisation/Allgemeines:
Die Kommunikation im Vorfeld läuft nach der standardmässigen Anmeldung via PJ-Mobilität mit der PJ-Koordinatorin Frau Inken Macht.
Sie ist Ansprechpartnerin für sämtliche Belange, sehr zuverlässig, stets vor Ort und sehr schnell im Beantworten von Mails.
Wenn auch die Organisation im Vorfeld etwas mühsam scheinen mag (es gilt, seine Stationswünsche anzugeben, Fotos und Formulare zu schicken, Dienste zu planen etc.), so bringt dies jedoch eine gute Flexibilität während des Tertials mit sich .
Wer das Neuenheimer Feld nicht kennt, sucht wsl erstmal die einzelnen Gebäude (Mitarbeiterausweise, Spinde, Einführungsveranstaltung,...).
Am Einführungstag bekommt man ein PJ-Logbuch ausgeteilt, in dem man teilweise freiwillig, teilweise verpflichtend während des Tertials mitdokumentiert und das man am Ende abgeben muss. Es gibt (in der Theorie) täglich PJ-Unterricht, der zu schätzungsweise 70% auch stattfindet und verschiedenste Themen der Inneren Medizin abdeckt. Darunter einen EKG-Kurs, die Schilddrüsensonografie, einen ZVK-Anlagekurs und donnerstags den etwas länger dauernden Pharmakologie-Unterricht. Obligatorisch muss man davon (zum jetzigen Zeitpunkt; Frühjahr 2026) 35 Stück bis zum Ende seines Tertials besuchen.
Klinikalltag:
Standardmässig ist das Tertial zweigeteilt durch die Wunschfächer, die man im Vorhinein angegeben hat.
Auf der Hämato-Onkologie gibt es mehrere Stationen, auf denen der Stationsalltag recht ähnlich abläuft. Morgens ab 8 Uhr ist man als PJtler für alle Blutabnahmen verantwortlich (egal, ob peripher, via Port, via ZVK) und gegen 9 Uhr beginnt die Visite mit einer Oberärztin/einem Oberarzt.
Im Stationsalltag bestehen die PJtlerinnen-Tätigkeiten vor allem aus:
-Ports anstechen
-PVKs legen
-BGAs abnehmen
-Lumbalpunktionen (unter Anleitung)
-Aszites Punktionen (unter Anleitung)
-Knochenmarkspunktionen (idem)
etc.
Man bekommt ein eigenes Telefon und die gemeinsamen Mittagspausen in der Mensa (kostenlose Mahlzeit) sind regelmässig möglich.
Die Kardiologie ist im Stationssetting in die Privatstation Erb I und die Normalstation Erb II (alles Eigennamen wie könnte es auch anders sein:-)) aufgeteilt.
Bei Ersterer beginnt man um ~7 Uhr mit der Chefvisite und darf bereits um 14:30 Uhr gehen. Oft beinhaltet der Einsatz auch eine Rotation in die chest pain unit (Früh- oder Spätdienst) oder auf die kardiologische Intensivstation.
Hier besteht der Stationsalltag zumeist aus EKG-Schreiben, Körperlichen Untersuchungen, PVKs legen, Visiten begleiten, Patientenaufnahmen...
Freizeit:
Heidelberg als Stadt ist ohne Frage eine gute Standortwahl für ein Tertial und hat alles zu bieten, was eine nicht zu grosse, historisch interessante und am Fluss gelegene Universitätsstadt so mitbringt. Eine Unterkunft zu finden, kann teilweise sehr nervenzehrend sein, weshalb es sich lohnt, früh damit anzufangen.
Bewerbung
Wie deutschlandweit üblich über die PJ-Mobilität (PJ-Portal)