PJ-Tertial Innere in Asklepios Klinik Wandsbek (9/2025 bis 12/2025)

Station(en)
Kardio, Pulmo, Gastro, ICU, ZNA
Einsatzbereiche
Diagnostik, Notaufnahme, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Organisation:
Hatte grundsätzlich wenig Bock auf Innere, bin trotzdem positiv überrascht insgesamt und kann es weiterempfehlen. Es kommt halt immer drauf an, was man mitbringt, wie man sich einbringt und engagiert und was man erwartet. Das Haus ist relativ klein, dafür dass es eine ziemlich große ZNA gibt. Es sind wirklich alle (!) Mitarbeiter super nett, freundlich und hilfsbereit, sowohl die Pflege, als auch die Stationsärzte, Ober- und Chefärzte. Hierarchie ist grundlegend flach. Die Organisation ist top, habe am ersten Tag direkt Schlüssel etc bekommen, meinen Spind, meine PC-Zugänge (die auch funktionierten), persönlichen Rotationsplan und eine persönliche Tour vom Ldt. OA durch die Klinik bekommen.

--> PJ PLUS: Wenn ihr keine Mail von denen bekommt, fragt noch mal aktiv VOR PJ BEGINN nach. Ihr müsst euch dafür noch mal mit Lebenslauf etc. bewerben, dafür bekommt ihr eine Entschädigung von 400EUR/Mo. , einen Chefarzt als persönlichen Mentor mit drei festen Gesprächsterminen zur Evaluierung des PJs. Nur für staatliche Unis möglich. PJ-Plus Gibt es wohl auch in Barmbek.

Tätigkeiten:
- Das Blutabnehmen und Zugänge legen bleibt nicht aus, es ist halt Innere. Es gibt aber eine Blutentnahmeschwester die auf alle Stationen kommt und den Großteil übernimmt.
- Je nach Abteilung Rö-Besprechung, Tumorkonferenz und Abteilungsbesprechung mit/ohne Pflege täglich oder wöchentlich.
- Es gibt ein Diagnostik Zentrum, wo man für jeweils alle Abteilungen jederzeit hin kann und die Untersuchungen zuschauen/ mitmachen, da freuen sich alle und das wird auch gerne gefördert. (Echo, Kardioversion, Sono, Luft, ERCPs, Kolo&Gastroskopien). Man kann auch jederzeit ins Katheterlabor und mit an Tisch.
- Man kann eigene Patienten betreuen und jederzeit mit den Stationsärzten besprechen, sowie sie zu Diagnostik begleiten. Bei der Chefarztvisite 1x/Wo wird erwartet, dass man eigene Patienten vorstellt, ist aber nicht super streng.

PJ Unterricht:
- 1 x /Wo (Dienstags chirurgisch, mittwochs 13:30 Uhr internistisch). Keine Anwesenheitspflicht, musste zumindest nie was unterschreiben.. aber man wird schon erwartet, weil es eben echt wenig PJler gibt, daher fällt es auf, wenn man nicht da ist. Danach geht man meistens nach Hause.
- Die geben sich echt Mühe da ein cooles interdisziplinäres Programm auf die eine zu stellen, man kann auch Wunschthemen äußern.

Zeiten:
- Auf den Stationen beginnen die Zeiten jeweils alle anders, meistens aber zwischen 7-8. Es gibt keine Spätdienste, also kann man gegen 14-15 Uhr gehen.
- Tipp: In der ZNA kann man Spätdienste mitmachen ab 15 Uhr und meistens sowieso früher als 23:30 Uhr gehen. Tipp: Bei der Person, die internistischen Hausdienst macht mitlaufen, wenn die angerufen werden. Auf der Intensiv hat man Freitags frei.

Hervorzuheben:
- Besonders cool war die Intensiv, da man dort viel machen kann (Arterien legen, ZVKs, Punktionen...). Ggf. kann man auch um eine Woche verlängern, muss man vorher absprechen. Tipp: Rea-Team bei Notrufen im Haus begleiten.

Studientag:
1 x Monat gibt es einen Studientag mit VL UKE, da ist Präsenzpflicht und man muss unterschreiben, sonst Fehltag.

Fehltage:
Fehltage grundsätzlich: kann man mit den Staitonsärzten jeweils besprechen, wenn man krank ist, ist man halt krank und das wird nicht zwangsläufig aufgeschrieben. Tipp: Visitendienst am Wochenende mitmachen (8- ca.12 Uhr), dafür einen ganzen (Wochen)Tag frei haben.

Essen:
- Vegetarisches Essen in der Cantine ist für PJler kostenlos, das Menü mit Fleisch kostet 80ct zusätzlich.
- Unausgesprochene Regel: um 12 gehen alle Studis (Famus, PJler...) in der Cantine Mittagessen.

PJl-er:
Insgesamt relativ wenig PJler da, es sind viele von den Privatunis da aber immer nur für kürzere Abschnitte und daher rotiert das viel.

Persönlicher Rotationsplan:
Man kann mit der super netten Chefarztsekretärin den persönlichen Rotationsplan anpassen, sie macht das möglich und ist eine super Ansprechperson.
Bewerbung
Über das PJ Portal. Habe mich erst relativ kurzfristig vor Bewerbungsschluss für Innere in Hamburg entschieden, da waren noch alle Plätze für Innere frei in Wandsbek.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Bildgebung
Prüfungsvorbereitung
Fallbesprechung
Patientenvorstellung
Sonst. Fortbildung
EKG
Tätigkeiten
Untersuchungen anmelden
Patienten aufnehmen
Notaufnahme
Botengänge (Nichtärztl.)
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Eigene Patienten betreuen
Rehas anmelden
Röntgenbesprechung
EKGs
Punktionen
Braunülen legen
Briefe schreiben
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
400 mit PJ Plus

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2