Ich kann die BB`s für das Innere PJ wirklich uneingeschränkt empfehlen.
Von der Assistenzärzten bis hin zum Chefarzt haben sich ausnahmslos alle viel Zeit genommen, man hatte immer Ansprechpartner und wurde gut ins Team integriert. Besonders der strukturierte und häufig stattfindende PJ-Unterricht, war wirklich super. Besonders zu empfehlen sind hier der Sonokurs, sowie die kardiologische Fallvisite und der EKG-Kurs mit OA Arnstein.
Kardiologie
Der Tag beginnt hier um 8:00 Uhr mit der Morgenbesprechung und endet in der Regel gegen 16:00 Uhr. Die Assistenzärztinnen und -ärzte auf Station waren sehr freundlich, aber durch den Arbeitsalltag oft auch etwas gestresst, weshalb manchmal weniger Zeit zum Erklären blieb.
Man kann jederzeit in die Funktionsdiagnostik (z. B. Echo, Herzkatheter) mitgehen, auch Schellong-Tests stehen regelmäßig auf dem Programm. Das Team ist insgesamt sehr nett und die Oberärzte auch sehr bemüht einem viel beizubringen. Ein Teil der Pflege auf Station 25 kann etwas ungemütlich sein ;)
Gastroenterologie
Der Tag startet hier um 8:15 Uhr. Ich war auf einer Station mit nur wenigen gastroenterologischen Betten, daher war es dort meist ruhiger. Auch hier ist das Team sehr nett. Man konnte jederzeit in die Funktionsdiagnostik gehen und bei Koloskopien etc. zusehen. Meistens konnte man gegen 14:00 Uhr Feierabend machen.
Pneumologie
Für mich die beste Station meines Tertials. Eine eher kleinere Abteilung mit einem sehr familiären Team.
Ich wurde von Anfang an super integriert. Die Oberärzte haben einen regelmäßig angerufen, wenn es spannende Fälle in der Ambulanz gab. Man durfte eigene Patienten mitbetreuen, Pleura-Sonographien und Pleura-Punktionen durchführen. Auch in die Bronchoskopie und Sprechstunden konnte man jederzeit mitgehen.
Als PJler wurde man voll ins Team aufgenommen, es ging immer gemeinsam zum Mittagessen und auch zu Teamausflügen wurde man mitgenommen. Ich hatte hier wirklich eine sehr tolle Zeit :)
Arbeitszeit: 8:00- ca.15:00
Negatives:
- Es hat von der Servicestelle 4 Wochen gedauert um einen Zugang für das EDV System zu bekommen, was das Mitarbeiten in dieser Zeit sehr schwierig gestaltet hat.