Während meines PJ-Tertials habe ich insgesamt sehr positive Erfahrungen gemacht und kann das Haus sehr weiterempfehlen. Besonders schön ist der hohe Stellenwert der Lehre: Es findet einmal pro Woche PJ-Unterricht statt und alle 2/3 Wochen findet das praxisnahe Skills Labs statt. Der Unterricht ist sehr zuverlässig organisiert und ist nie ausgefallen.
Das Team ist sehr jung und nett und durch die überschaubare Größe des Hauses entsteht eine familiäre Atmosphäre – man kennt sich untereinander, wird ernst genommen und aktiv ins Team eingebunden.
Die Rotation ist gut strukturiert: Ich war jeweils einen Monat auf Station, in der Geriatrie sowie in der Notaufnahme eingesetzt. Zusätzlich gab es zwei Wochen in der Funktionsdiagnostik sowie zwei Wochen, die frei wählbar waren. Man darf wirklich viel machen und lernt dadurch sehr viel. In der Regel konnte man zudem häufig früher gehen, wenn es die Situation erlaubt hat.
Laut Klinik sind drei Nachtdienste vorgesehen (jeweils von 16:00 bis 0:00 Uhr) sowie zwei Wochenenddienste, für die man unter der Woche entsprechende Freizeitausgleiche erhält. Zudem gibt es i.d.R. einen Blutentnahmedienst! Natürlich muss man mal bei späteren Blutentnahmen und Zugängen helfen, aber ist eher ein kleiner Aufgabenteil:)
Verpflegung: Man hat circa 8 Euro zur freien Verfügung beim Klinikbäcker.
Ein kleiner Minuspunkt: durch die kleine Größe des Hauses sind viele Innere Stationen nicht vorhanden (keine Kardio z.B.).
Zusammenfassend handelt es sich um ein eher kleines Haus, was jedoch durch die sehr persönliche und familiäre Atmosphäre mehr als ausgeglichen wird. Man darf viel selbst machen, lernt entsprechend viel und wird gut betreut.
Insgesamt ein sehr empfehlenswertes PJ-Tertial!