PJ-Tertial Innere in Klinikum Bremen-Mitte (3/2026 bis 6/2026)

Station(en)
Weser, Hanse, Böttcher, Kogge, ZNA
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Station, Diagnostik, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Rückblickend insgesamt ein gutes Tertial. Es gibt in der Inneren 4 Stationen:
Weser: Station für allg. Innere/ speziell für solide Tumoren. Hier war ich nur eine Woche, es war nur eine Ärztin da und ich habe mich etwas verloren gefühlt. Kann es daher nicht so richtig beurteilen.
Hanse: Hämato-Onkologie. Meiner Meinung nach die beste Station, wenn man etwas lernen möchte. Sehr nettes Team, man darf viel machen, zb auch KMPs, LPs. Jeden Tag frühstückt das gesamte Team zusammen (ist aber eher ein Mittagessen, ca 11-12 Uhr). Gut besetztes Team (Anzahl Patienten/Arzt).
Böttcher: Gastroenterologie. Als ich dort war, war viel Chaos im Team, daher keine gute Betreuung. Habe aber von anderen PJlern, die mit anderen Ärzten dort waren, viel Positives gehört.
Kogge: Kardiologie/Nephrologie. Schwerpunkt eher auf Nephrologie, keine Myokardinfarkte oÄ, da das KBM keinen eigenen Herzkatheter hat. Eher angespannte Stimmung, sehr stressig, von den PJlern wird von den OÄ (eher) viel erwartet, aber wenig erklärt.
Zusätzlich: ZNA. Auch ziemlich chaotisch, wenn man schon viel kann, darf man aber auch sehr viel machen.
Intensiv: es interessiert keinen ob man da ist oder nicht. Kenne ein paar, die in ihrer Intensivwoche einfach gar nicht gekommen sind und es ist absolut niemandem aufgefallen. Man ist ziemlich fehl am Platz. Was aber sinnvoll ist, ist NEF-Dienste mitzufahren. Je nachdem, mit wem man fährt, kann das sehr cool sein.

Allgemein: sehr viel und meist sehr guter Unterricht. Hier kann man auch immer hingehen. Besonders empfehlenswert: mittwochs EKG-Seminar (Tipp: man sollte sich vorher vorbereiten. Wenn man hier völlig unwissend hingeht, kommt man aufgrund des Tempos nicht mit, man lernt nur etwas wenn man die Basics wenigstens einigermaßen beherrscht.) und das Seminar von Prof. Lutz - er erklärt wahnsinnig gut und man merkt, dass er Spaß an der Lehre hat.
Es gab eine PJ-Woche des Gesundheitsverbund Nord mit verschiedenen Vorträgen und Seminaren in den teilnehmenden Kliniken. Tatsächlich war diese Woche aufgrund der Menge an Input sogar anstrengender als normale Wochen im PJ, das sollte einem vorher bewusst sein, aber trotzdem war es eine echt coole Abwechslung und eine sehr schöne Wertschätzung der Klinik den PJlern gegenüber.
Die PJ-Beauftragte, Frau Sankowska, ist sehr nett und hilfsbereit. Man merkt, dass sie sich wirklich dafür interessiert, ob man auf den Stationen zufrieden ist.

Insgesamt, vor allem im Vergleich mit anderen Tertialen an anderen Kliniken, kann ich eine klare Empfehlung für das PJ am KBM geben. Es ist nicht alles super und der Personalmangel ist auf den Stationen schon deutlich zu spüren, dementsprechend geht man am Ende des Tages schon oft frustriert nach Hause. Leider ist dies aber an den meisten Kliniken der Fall und hier bekommt man immerhin einige Benefits, die das PJ hier schon deutlich attraktiver als an anderen Kliniken machen.
Bewerbung
über PJ-Portal
Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Fallbesprechung
EKG
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Braunülen legen
Notaufnahme
Untersuchungen anmelden
Patienten aufnehmen
Briefe schreiben
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
812

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 1.93