mir hat das Tertial in der Allgemein- und Viszeralchirurgie unerwarteterweise sehr viel Spass gemacht! Fachlich ist es, gemäss dem Patient:innenklientel eines Uniklinikums, schon recht speziell und gerade in der Transplantationsmedizin war vieles neu für mich. Ich persönlich hatte das Gefühl, das man, wenn man wollte, viel mitnehmen konnte - und wenn man das nicht möchte, ist es auch möglich.. Falls man aber Lust hat, darf man viel in den OP und wird aktiv einbezogen zb in den Visiten, wo man Patient:innen vorstellen soll. Ich finde den Chefarzt sehr angenehm (Kleine, aber feine Beispiele: er gendert, setzt sich morgens an unterschiedliche Plätze, bedankt sich bei seinem Team..). Es wird viel Wert auf Lehre gesetzt, auch innerhalb des Teams in der Morgenbesprechungen und man muss zb auch selbst einen Vortrag vor allen Ärzt:innen halten. Da wird dann aber auch zugehört und diskutiert, sodass man das Gefühl hat, dass man es nicht "umsonst" macht. Der PJ-Beauftragte El Sourani gibt sich viel Mühe und ist bei Fragen immer ansprechbar, er macht auch zusammen mit der Sekretärin K. Joksch (auch immer ansprechbar, antowrtet schnell) Feedbacks. Aber auch die meisten anderen Ärzt:innen geben sich viel Mühe, zu erklären und einem etwas beizubringen. Blöd war nur, dass man druch das eigene PJ-Zimmer sehr abgeschottet ist von ihnen und sehr proaktiv sein muss, um Kontakt zu ihnen zu bekommen und etwas mitzubekommen.
Ich war dazu noch auf der iPUK-Station. Das lohnt sich sehr und war vielleicht die beste Zeit meines PJs. Man ist sehr eigenständig und betreut 2-3 Patient:innen selbst. Morgens ist aber immer oberärzltiche Visite und Nader El Sourani kommt meistens morgens auch nochmal vorbei, um zu schauen, wie es einem geht und bei Fragen zu helfen. Danach kommen die Assistenten auch oft nochmal im Verlauf vorbei (und haben die Patient:innen auch immer mit auf dem Schirm). Man ist dort schon sehr eingespannt, sodass der einzige Nachteil vielleicht ist, dass man eben nicht mehr normal mit den anderen Studierenden essen gehen kann und man sich in der Zeit auch keine Fehltage nehmen oder Dienste machen kann. Insgesamt aber eine klare Weitermepfehlung der iPUK :)