Die Stationen sind in drei geteilt und man rotiert jeweils von der einen zur anderen.
Ich habe mit der Tagesstation angefangen, auf der Tagestation war es sehr angenehem, die Ärztin hat viel erklärt und auch die Oberärztin war immer zum Teaching bereit. Pflege und Ärztinnen arbeiten hier sehr gerne zusammen.
Als 2. War ich auf der Operativen, Dort war deutlich mehr los. Viele Neuaufnahmen jeden Tag, viele BEs, Untersuchungen und Braunülen legen. An den Visiten konnte man nur bei den Chefvisiten teilnehmen, da man Protokollant war. Ansonsten wurde einem dort relativ wenig erklärt. Auch hier war die Pflege sehr freundlich und hilfbereit.
Als letzt bin ich auf die Konservative rotiert. Dort waren viele unterschiedliche, aber auch schwere Erkrankungsbilder. Es wurde einem viel erklärt. Die Arbeit dort hat mich eher an mein Innere Tertial erinnert, viele BEs über den Tag verteilt, Pat aufnehmen u. Untersuchen, Braunülen, Proben entnehmen. Das Verhältnis zwischen Pflege und Ärzten war dort jedoch miserabel, man hatte eher das Gefühl es wurde gegeneinander gearbeitet. Auf den Fluren und Zimmern wurde ständig abfällig über die Ärztinnen oder auch andere Pflegerische Kollegen gelästert.
Das Ärztliche Team war aber auf allen Stationen freundlich und hilfsbereit und haben sich stark um die Patienten gekümmert. Aktuell bin ich im Chirurgie Tertial und da ist der Ton zw. den Ärzten schon rauer.