- wöchentlicher interdisziplinärer PJ-Unterricht, VTG-interner Unterricht selten, Meet-the-Prof 3x ausgefallen
- man erhält einen Spind im H59, ein Dosimeter, Telefon abh. von Station
VTG-S5 (Visceral):
- Start 6:45 Uhr, BEs, man ist alleine oder zu zweit als PJler, sehr viele BEs, keine Teilnahme an Visite
- 7:25 Röntgenkonferenz
- feste namentliche Einteilung im OP-Plan, Besprechung der Präferenzen mit Frau Pistorius möglich (wie viel im OP, welche OPs, ob ITS-Hospitation gewünscht)
- auf Station: BE, Flexülen, viele Drainagen ziehen, VW, Wundschwestern begleiten, Stoma spülen, Klammern entfernen/Fäden ziehen, Drainagen übernähen, 14:30 Uhr Kurvenvisite, Feierabend meist ab 16 Uhr
- im OP: BVK vor OP legen, Hilfe beim Lagern, Lafette fahren. Die OP-Pflege ist meist sehr nett, es herrscht dennoch ein rauer Ton. Man wird nicht eingewiesen, es wird oft gemeckert, jeder Arzt/Ärztin will, dass bestimmte Dinge anders gemacht werden und kreiden diese laut und genervt an. Während OP Fragen zu Anatomie und Krankheitsbildern (Vorbereitung meist durch Blick in OP-Plan möglich), nach OP Pat. umlagern, Bett zu Reinigung, Operateure verschwinden meist sehr schnell, es wird erwartet, dass der PJler bleibt.
Insgesamt bin ich oft länger geblieben und man sieht vor allem große OPs (Whipple, Hemihep). Man kann bei angesammelten Überstunden um einen Ausgleichstag bitten.
VTG-S2 (Gefäß): Start 6:45 Uhr, man läuft bei Visite mit, hilft beim VW, auf Station ist danach meist wenig zu tun (Ultraschall, arterieller Status, VW, Drainagen ziehen/nähen, Fäden/Klammern ex). Im OP keine feste Einteilung, nach Wunsch kann man überall mit hin, eventuell ist man aber Person Nr.4 und sieht nichts. Insgesamt aber sehr entspannte Atmosphäre, auch im OP. Deutlich weniger BE, Arzt hilft oft mit. Man kann zur RöKo mitgehen. Ich konnte oft früher nach Hause, Station sehr zu empfehlen.
ZCH-ITS (B-Seite): Beginn 6:30 Uhr, Erfahrungen hier stark abhängig von Rotanden und OÄ. Morgens mehrere Visiten und Besprechungen, danach bleibt man mit 1-2 Assistenten auf Station. Aufgaben PJ: körperliche Untersuchung und Doku, oft keine Zeit für Fragen, Zugucken bei Spiegelungen, bei VW assistieren, BE, man kann wohl auch mal bei einer Bronchoskopie zusehen o. ZVK legen, dazu bot sich bei mir nicht die Gelegenheit. Pflege eher unfreundlich und war mit vielen Assistenten in schlechtem Kontakt (es fielen Beleidigungen, Anweisungen wurden aktiv abgelehnt und als PJ darf man zwischen Pflege und OA umherrennen und vermitteln). Ich wurde als PJ betadelt, ich würde den Patienten keine Heilung ermöglichen, da ich zur körperlichen Untersuchung komme (,welche meine einzige feste Aufgabe war), es würden täglich genug Leute dauernd ins Patientenzimmer kommen, da muss ich das nicht auch noch tun?! Im Laufe des Tages Kurvenvisite mit OA, kann je nach OA sehr lehrreich sein. Man kann früher gehen.