PJ-Tertial Allgemeinchirurgie in Klinikum Forchheim (11/2025 bis 1/2026)

Station(en)
Unfallchirurgie & Allgemeinchirurgie
Einsatzbereiche
OP, Station, Notaufnahme
Heimatuni
Erlangen
Kommentar
TLDR: 1x Studientag/Woche, Tolles Team, Vormittags Stationsarbeit (v.a. Blut, Zugänge), Nachmittags OP/NA/nach Interesse, Lehre teils top teils wenig

Ich musste in meiner ersten Woche auf die Unfallchirurgie wechseln, da auf der Allgemeinen zu viele PJs waren. Voreingenommen von vorherig Geschriebenem und dem etwas schlechteren Ruf hatte ich anfangs die Befürchtung, dass ich nicht viel lerne und der stereotypische Stationsknecht werde. Weit gefehlt!

Team:
Das Team ist super nett und wertschätzend. Den Ärzten auf Station ist bewusst, das man sie in der Arbeit unterstützt. PJler werden als Entlastung gesehen, nicht als Selbstverständlichkeit. Das System würde auch nicht wie anderorts komplett zusammenkrachen, wenn es uns nicht gäbe. Hab ich irgendwo Hilfe gebraucht oder war ich mir mal unsicher, konnte ich mich bei jedem mit gutem Gefühl melden. Und sollte selbstverständlich sein, aber ein "Danke für die Unterstützung" hab ich hier häufiger gehört als in allen Famulaturen vorher. Wirklich angenehm!!

Lehre:
Einmal wöchentlich gibt es PJ-Unterricht der mal so mal so ist. Generell gilt: Man kann alle fragen, ob man etwas machen darf oder wie etwas funktioniert. Ansonsten gibt es auch ein paar Ärzte, die sich mehrfach aktiv Zeit für Teaching genommen, was ich als wirklich wertvoll und hilfreich empfand ( Moritz und Swen, Dankeschön!!!!). Der Chef freut sich über Interesse an seinem Tisch und lässt einen mindestens steril zuschauen aber meistens auch assistieren. Generell war im OP fast immer eine sehr angenehme Stimmung.

Tagesablauf:
Vormittags hilft man hauptsächlich bei den Blutentnahmen und Zugängen, Nachmittags kann man sich nach Interesse am OP-Plan orientieren, in die Notaufnahme oder sonst noch irgendwas spannenderes als BE´s machen. Generell kann man bei Interesse immer in den OP und muss unter der Woche eigentlich nie, wenn man nicht möchte. Man kann auch Wochenendschichten machen (8h oder 12h), für die man dann entsprechend unter der Woche frei nehmen kann. Am Wochenende ist man fast die ganze Zeit in der Notaufnahme, also sehr zu empfehlen! Ansonsten kann man auch mal früher in den Feierabend wenn nichts mehr ansteht.

Und sonst alles wie immer: Mit Interesse und etwas Eigeninitiative kommt man wirklich weit, kann viel sehen und lernen. Ich bin positiv überrascht, wie angenehm das Chirurgie-tertial laufen kann!
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Fallbesprechung
Repetitorien
Bildgebung
EKG
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
Punktionen
Braunülen legen
Mitoperieren
Gipsanlage
Notaufnahme
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
400

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 1.93