PJ-Tertial Pathologie in Kantonsspital St. Gallen (11/2024 bis 2/2025)

Station(en)
Zuschnitt, Aufschnitt, Autopsie
Heimatuni
TU Muenchen
Kommentar
Obwohl ich nie Pathologin werden wollte, hat die Abteilung für Pathologie am KSSG mit fast überzeugt, ein Fremdjahr dort zu absolvieren.
Das Team ist bis auf wenige Ausnahmen (es soll TAs geben, die PJler gerne alles Mögliche putzen lassen...) ausgesprochen freundlich und erklärt sehr, sehr gerne. Man kann sich immer alles anschauen und jede Frage wird gerne beantwortet. Insbesondere hatte ich das Glück, über 30 Autopsien in meinem PJ-Zeitraum sehen zu können. Hier kann man sich auch sehr aktiv einbringen und ggf. auch mal eine komplette Autopsie unter Aufsicht eigenständig durchführen. Wenn man das große Los gezogen hat und sich mit der Präparatorin gut versteht, dann kann man sogar exenterieren - wenn ihr mal eine Wirbelsäule aufmeißeln wollt, nutzt diese Gelegenheit unbedingt!
Auch Tumorkonferenzen und Besprechungen sowie Fortbildungen kann man sich jederzeit problemlos anschauen.

Der Tagesablauf im Groben:
7:45 2-3x pro Woche Besprechung/Fortbildung
8:00 Zuschauen beim Zuschnitt, Aufschneiden von großen Präparaten (relativ selbstständig) - alternativ Autopsie, wenn es eine gibt
12:00 Mittagspause mit dem ganzen Assistententeam und zum Teil danach noch Kaffeetrinken
13:00 Zuschauen beim Zuschnitt, Aufschneiden von großen Präparaten, Anschauen von ausgewählten Histofällen und Besprechung dieser
17:00/17:30 Tagesende, wenn man mal früher gehen will, überhaupt kein Problem

Wie bereits gesagt ist das Team wirklich toll. Man kann auch die TAs unterstützen, indem man mal bei ihnen einspringt und z.B. Kapseln beim Zuschnitt druckt. Das ist ohnehin praktisch, weil man ja sowieso zusieht und dadurch etwas mehr zum Mitdenken angeregt wird. Wenn es nicht so viele Präparate hat, darf man auch selbst mal einfache Fälle zuschneiden und diktieren wie Appendices und Gallenblasen. Mit der Zeit muss man als Contrapunkt sagen, dass es irgendwann natürlich sehr repetitiv ist, sich anzuschauen, wie die Assistenten im Zuschnitt arbeiten. Man hat hier aber viel Zeit, um Fragen zu stellen und kann zwischendurch auch große Präparate aufschneiden, damit ein bisschen Abwechslung reinkommt.
Bewerbung
Etwa 1 Jahr im Voraus über das Chefarztsekretariat und die Personalabteilung des KSSG (falls die Personalabteilung schreibt, es seien alle Plätze belegt, schreibt echt nochmal der Chefsekretärin - sie ist mega nett und schaut dann, ob nicht doch was möglich ist. Zum Teil ist nur ein Monat von eurem Tertial doppelt besetzt und das ist für die Abteilung selbst überhaupt kein Problem, auch wenn die Personalabteilung sich zunächst sperrt!)
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Patientenvorstellung
Fallbesprechung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
17:00 bis 18:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
1100
Gebühren in EUR
50

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2