PJ-Tertial Anästhesiologie in Klinikum rechts der Isar (7/2025 bis 9/2025)

Station(en)
AugenOP, Intensivstation 2, NeurochirurgischerOP
Einsatzbereiche
OP, Station
Heimatuni
TU Muenchen
Kommentar
Ich wurde zuerst im AugenOP eingeteilt. War ein entspannter Einstieg, aber die Narkosen sind (fast) immer gleich, nur Zugang legen und Larynxmaske, da können 4 Wochen etwas lang werden... aber super nettes, sehr kleines Team das einen sofort kennt und idealer Ort um Routinen zu etablieren.
Meine 2. Rotation war auf der IS2. Da gab es sehr wenig zu tun. Morgens geht man Visite mit, dann macht man Körperliche Untersuchung jeden Tag aufs Neue, häufig finden CT- oder OP-Fahren statt die man begleitet und als Highlight bekommt man hin und wieder die Möglichkeit mal eine Arterie oder ZVK, Shaldon zu legen. Manchmal auch so Sachen wie Fäden oder Drainagen ziehen. Team auch hier sehr nett und entspannt. Ich würde jedem empfehlen irgendwann man, egal ob Innere oder Anästhesie, eine Zeit auf Intensiv zu verbringen auch wenn es manchmal fad ist, hilft es unheimlich die Abläufe dort zu verstehen, egal was man später machen will.
Meine 3. Rotation war im Neurochirurgischen OP. Da habe ich am allermeisten gelernt. Würde ich nicht als erste Rotation empfehlen, denn hier zahlt es sich aus die Basics zu beherrschen, dann darf man wirklich viele Arterien legen, ZVK, große Zugänge an den Füßen, BDK, Intubiert wird immer. Man macht viele BGAs, transfundiert häufiger und gibt Kolloide. "Große" Einleitungen sind hier Alltag. Man muss aber dazusagen, dass es sehr von der Oberärztin abhängt was man machen darf und man sich erst beweisen muss. Die AssistentInnen sind sehr entspannt, die sind alle bereits mindestens im 3. Jahr.
Ich hatte Anästhesie als letztes Tertial und dann 4 Wochen Fehltage genommen, darum keine 4. Rotation.
Darüber hinaus hat man die Möglichkeit in die Prämed zu gehen, Schmerzmedizin, Schmerzdienst, NEF-Fahren. Würd ich auf jeden Fall empfehlen alles mal anzusehen.
2x pro Woche findet im Seminarraum Unterricht statt und jede Intensivstation bietet zusätzlich eine "Visite" an in der man Fälle bespricht. Wenn man selbst auf Intensiv ist, dann macht man in den 4 Wochen meist 1x so eine Fallvorstellung für die Anderen. Ist eine super Übung fürs Examen.
Mittagessen ist fast immer möglich, leider schmeckt es nicht, aber zumindest gratis...
Bewerbung
PJ-Portal
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Punktionen
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
500

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1