Positiv:
- die Stelle ist sehr gut organisiert. Am ersten Arbeitstag wissen die betreuenden Personen bescheid, alle Dokumente, Badge etc. Sind vorbereitet und man wird von einem anderen Studenten einen Tag lang im Spital herumgeführt und eingearbeitet.
- Der Arbeitsplan wird frühzeitig erstellt und kommuniziert.
- es ist eine Allgemeinchirurgische Stelle - man ist aber 3 von 4 Wochen auf der Notfallstation eingeteilt. Die Zeit im OP hält sich also in Grenzen (jenachdem positiv oder negativ;))
- Auf der Notfallstation ist meist viel los. Sie ist eher klein und man bekommt viel mit bzw. mit ein wenig Selbstinitiative wird man auch gut miteinbezogen.
- Assis alle sehr jung, nett, und motiviert, einem was beizubringen.
Negatives:
- Im Vergleich zu anderen Kliniken ist hier die Hirarchie eher stark ausgeprägt und das Arbeitsklima z.T. Grenzwärtig.
- Weiterbildungen eher dürftig. Es sind zwar zweimal pro Woche 30 bzw 60 min Weiterbildung für das ganze Team eingeplant, sie fallen jedoch häufig kürzer aus.
- bei zusätzlichen Weiterbildungen, wie zb Nahtkurs für AÄ‘s wurden die PJ‘ler nicht eingeladen, bzw. Aktiv ausgeladen, mit der Begründung, zu wenig Material zu haben, resp. Dass die Studis während des Kurses die Arbeit der AÄ‘s erledigen können.
Das Desinteresse des Kaders, den PJ‘lern nebst den AÄs auch was beizubringen, spürte man leider sehr oft. Deshalb ist man hier schlussendlich eine billige Arbeitskraft für die einfachen Aufgaben auf der Notfallstation und ein praktisches Backup, wenns noch jemand im OP fürs Haken halten braucht. Man kann durch die vielen Tage auf dem Notfall trotzdem viel lernen, vielleicht ist aber eine Überlegung wert, im Raum Zürich auch nach anderen Stellen Ausschau zu halten.