PJ-Tertial Innere in Universitaetsklinikum Aachen (9/2025 bis 12/2025)

Station(en)
IM 13, IM 18, IM 19, Notaufnahme
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Mein zweites Tertial absolvierte ich in der Inneren Medizin am Universitätsklinikum. Zu Beginn fand eine Einführungsveranstaltung statt, bei der man sowohl die anderen PJ-Studierenden als auch die zuständigen Ansprechpartner kennenlernte. Anschließend organisierte man gemeinsam mit den anderen Studierenden die Rotationen.
Grundsätzlich bestand die Möglichkeit, auf verschiedene internistische Normalstationen zu rotieren sowie Einsätze auf den internistischen Intensivstationen, in der Notaufnahme oder in Funktionsbereichen wie der Endoskopie zu absolvieren. In der Regel sollten die Rotationen mindestens vier Wochen dauern, in Ausnahmefällen waren auch kürzere Abschnitte möglich.
Da ich bereits während des Studiums als studentische Hilfskraft in der Kardiologie tätig war und mich fachlich sehr für dieses Gebiet interessiere, entschied ich mich, den Schwerpunkt meines Tertials auf kardiologische Rotationen zu legen.
Normalstation (Kardiologie):
Meine erste Rotation führte mich auf eine kardiologische Normalstation. Ich Team auf Station war sehr freundlich und ich fühlte mich von Anfang an gut integriert. Der Arbeitstag begann um 7:30 Uhr mit der Durchsicht der Neuaufnahmen sowie der radiologischen Frühbesprechung. Um 8:00 Uhr folgte die kardiologische Frühbesprechung, in der Neuaufnahmen und besondere Fälle diskutiert wurden. Zudem gab es täglich eine kurze Fortbildung, mittwochs eine ausführlichere Lehreinheit von etwa 30 Minuten.
Im Anschluss arbeitete man auf Station und übernahm Aufgaben wie Blutabnahmen und das Legen von Zugängen. Je nach betreuendem Arzt hatte man außerdem die Möglichkeit, eigene Patientinnen und Patienten mitzubetreuen, Aufnahmen durchzuführen und die Dokumentation im KIS zu übernehmen.
Im weiteren Verlauf des Vormittags fanden Oberarztbesprechungen sowie Visiten statt, bei denen man Patientinnen und Patienten vorstellen und das weitere Procedere mitdiskutieren konnte. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, Einblicke in Funktionsbereiche zu erhalten, beispielsweise in Ultraschalluntersuchungen, Herzkatheteruntersuchungen oder andere kardiologische Diagnostik.
Insgesamt habe ich mich auf der Station sehr wohlgefühlt, weshalb ich mich entschied, dort insgesamt zwei Monate zu verbringen.
Notaufnahme:
Anschließend rotierte ich in die Notaufnahme. Hier konnte man sich für Früh-, Spät-, Nacht- oder Zwischendienste einteilen. Zu Beginn und zum Ende der Dienste gab es eine Besprechung mit allen Ärzten:innen, wo die Patienten vorgestellt und das weitere Procedere besprochen wurde.
Als PJ-Studierende hatte man die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten zu sichten und mit aufzunehmen, körperlich zu untersuchen und das weitere Vorgehen mit den zuständigen Ärztinnen und Ärzten zu besprechen. Außerdem konnte man Einblicke in die Abläufe im Schockraum gewinnen und auch einige Ultraschalluntersuchungen durchführen. Im Rahmen der Übergaben hatte man außerdem die Möglichkeit, Patienten vorzustellen.
Das Team war sehr freundlich und unterstützend. Je nach Arbeitsbelastung bestand auch die Möglichkeit, Fälle gemeinsam zu besprechen. Bei hohem Patientenaufkommen war Teaching schwieriger umzusetzen, wofür ich jedoch vollstes Verständnis habe.
Internistische Intensivstation:
Meine letzte Rotation führte mich auf die internistische Intensivstation. Der Arbeitstag begann hier um 7:00 Uhr mit der Übergabe durch den Nachtdienst. Anschließend untersuchte man als PJ-Studierende die Patientinnen und Patienten, bevor die Oberarzt- bzw. Chefarztvisite stattfand, in der das weitere Vorgehen festgelegt wurde.
Im weiteren Tagesverlauf konnte man bei verschiedenen Prozeduren wie Bronchoskopien oder ECMO-Anlagen (bzw. anderen intensivmedizinischen Maßnahmen) zuschauen und auch mithelfen.
Insgesamt war dies die Rotation mit dem geringsten Teaching, was jedoch vor allem dem hohen Arbeitsaufkommen und der Komplexität der intensivmedizinischen Versorgung geschuldet ist. Gerade als Studierende ist es nicht immer einfach, alle Abläufe vollständig zu durchdringen. Ich hätte es dennoch hilfreich gefunden, mehr Möglichkeiten zur eigenständigen Patientenvorstellung zu bekommen, da mir dies in anderen Rotationen besonders beim Lernen geholfen hat.
Fazit:
Insgesamt war ich mit dem Tertial zufrieden, insbesondere mit der kardiologischen Normalstation und der Notaufnahme.
Bewerbung
Bewerbung über das PJ-Portal
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Patientenvorstellung
EKG
Fallbesprechung
Repetitorien
Tätigkeiten
Eigene Patienten betreuen
Untersuchungen anmelden
Botengänge (Nichtärztl.)
Braunülen legen
Patienten aufnehmen
Briefe schreiben
EKGs
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Punktionen
Blut abnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
450

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2