Mein Wahltertial in der Gynäkologie am Rechts der Isar war eine absolut positive Erfahrung. Wer Lust auf Gyn hat, ist hier genau richtig.
Organisation & Ablauf:
Die Orga ist top. Man rotiert durch alle Sub-Departments (meist für 1–2 Wochen), sodass man wirklich das komplette Spektrum sieht. Ein Highlight war für mich, dass man auch in die Kinderwunschambulanz schnuppern kann. Die PJ-Beauftragten sind super verfügbar und gehen sehr auf individuelle Wünsche ein. Besonders cool: Man bekommt fest einen Mentor (Assistenzärzt:in) zugeteilt, was die Integration ins Team erleichtert.
Tätigkeiten & Lehre:
Das Teaching ist wirklich gut strukturiert. Es gibt zweimal die Woche PJ-Unterricht (1x online, 1x Präsenz), der ca. 30–45 Minuten dauert, interaktiv ist und wirklich Relevantes für das Examen und die Praxis vermittelt. Zusätzlich kann man zu den Blockpraktikums-Seminaren gehen.
Im Alltag wird man fest eingeplant:
• Station: Briefe schreiben, Visite, Tumorboards.
• OP: Hier darf man richtig viel machen! Man steht oft am Tisch und darf regelmäßig zunähen. Da es ein Uniklinikum ist, sieht man auch spannende Fälle (Roboter-OPs, Mikrochirurgie etc.). Die Ärzt:innen verlassen sich auf einen, was ein gutes Gefühl ist.
Atmosphäre & Rahmenbedingungen:
Man wird als PJlerin wirklich wertgeschätzt und nicht nur ausgenutzt. Je mehr Interesse man zeigt, desto mehr darf man machen („Eigeninitiative lohnt sich!“). Mittagessen ist dank Chips-System kostenlos und fast immer möglich. Arbeitszeiten sind fair (meistens bis ca. 15:30 Uhr), Urlaub und Pausen waren nie ein Diskussionsthema.
Fazit:
Klare Empfehlung für alle, die Gyn machen wollen! Man lernt handwerklich viel und fühlt sich gut betreut.