PJ-Tertial Gynäkologie in Klinikum rechts der Isar (1/2026 bis 3/2026)

Station(en)
Gynäkologie, Senologie, Kreißsaal, Poliklinik,Wöchnerinnen
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Prinzipiell hat mir der Teil meines PJs in der Gynäkologie und Geburtshilfe gut gefallen.
Durch die Größe des Hauses wird einem in alle Fachbereiche Einblick gewährt und man sieht manche Sachen, die man in anderen Häusern nicht sehen kann.

In den Alltag wird man gut integriert und bekommt feste Aufgaben zugeteilt:

Auf Station umfasst die Tätigkeit: Visitendokumentation( handschriftlich! Digitalisierung scheint in diesem Haus ein Fremdwort zu sein, das ist generell ein Problem), Blutabnahme und Zugang legen, Arztbriefe schreiben, bei Untersuchungen assistieren und Botengänge erledigen.

Im OP wird man viel eingesetzt: Lagern und Ausleiten ( manchmal wird man nur dazu in den OP geschickt, was auch mal frustrierend sein kann), zumeist ist man die dritte Assistenz, gelegentlich darf man zunähen.

Im Kreißsaal ist man immer zusätzlich geplant und hat somit keine direkte Funktion. Die Assistent*innen binden einen gut ein und erklären sehr viel. Man darf auch selbstständig Ultraschalluntersuchungen durchführen.
Die Hebammen sind eher zurückhaltend und binden einen weniger ein, manche lassen es einen auch spüren, das man als Student*in hier fehl am Platz ist, besonders als männlicher Kollege.

Generell wird auf die Arbeitszeit geachtete. Man darf auch mal früher gehen oder muss mal länger bleiben, wenn man zb im OP als Assistenz gebraucht wird.

Als ausländischer PJ‘ler bekommt man keine Bezahlung, was nicht nachvollziehbar ist. Andere Krankenhäuser in der Stadt zahlen ja auch. Coupons für die Mensa gibt es hingegen schon.

Fortbildung werden auch angeboten. Am Mittwoch wird die GyntoGo Fortbildung in der Früh gestreamt und dienstags ist eigentlich nachmittags PJ-Unterricht geplant, der allerdings oft ausfällt.

Dafür darf man selber „lehren“, z.B den Unterricht für die Blockpraktikant*innen abzuhalten, ohne die jeweiligen Untersuchungen selbst durchgeführt zu haben. ;)

Es gibt zwei sehr engagierte PJ Beauftrage, die sich um alle Anliegen kümmern und sehr bemüht sind.
Rotationswünsche, Urlaub und Lerntage werden berücksichtigt.

Die Ärzt*innen sind alle nett und erklären viel, wenn man Interesse zeigt und nachfragt.

Es gibt leider für die PJ‘ler*innen keine eigenen Transponder, somit hat man keinen Zugang zum OP oder der Personaltoilette, da muss man dann immer reingelassene werden.

Alles in allem ist es ein Geben und Nehmen, wobei die Gewichtung für mich eher auf der Geben Seite ausgefallen ist.
Bewerbung
Ca 1 Jahr im Voraus
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Bildgebung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Botengänge (Nichtärztl.)
Poliklinik
Blut abnehmen
Mitoperieren
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
3
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
3
Gesamtnote
3

Durchschnitt 2.33