Ich fand die Zeit auf der C2 sehr cool und lehrreich. Meine Heimatuni ist in Innsbruck, deshalb wurde das PJ bei mir als Famulatur gewertet - dementsprechend gab es keine Vergütung und kein freies Mittagessen für mich, was für die deutsche Studenten jedoch anders ist. Ich war gemeinsam mit einem anderen PJler, der schon 3 Monate da war und mir dadurch alles erklären und zeigen konnte. Man war sehr frei in dem was man tun möchte, man durfte jederzeit mit zur EKT, Lumbalpunktionen unter Anleitung machen, Patienten aufnehmen, Gespräche führen.. Das Team ist super nett, man durfte auch nach Rücksprache mit zur Ergo-, Kunsttherapie usw.
In der Früh gab es meistens 2-3 Blutabnahmen, mit denen man bis 10 Uhr fertig sein sollte. Wir haben uns abgewechselt und so begann der Tag oft erst um 9 Uhr, was kein Problem war, ansonsten um 08:30. Wir wurden sehr eingebunden und unsere Arbeit wertgeschätzt. Ich habe viele Untersuchungen angemeldet vorab, worüber die Ärzte dann sehr dankbar waren. Natürlich habe ich auch dokumentiert, das war aber wirklich okay. Ich durfte auch tageweise auf andere Stationen und konnte es mir wirklich frei einteilen. Wenn nichts zu tun war, wurden wir auch schon gegen 14 Uhr nach Hause geschickt. Zwischendurch hatte man immer Zeit Fragen zu stellen und Dinge nachzuschauen.
Insgesamt hat es mir wirklich mega getaugt, kann es nur weiterempfehlen für jeden der sich für Psych interessiert. Sehr breites Spektrum an Patienten, man sieht echt einiges an Erkrankungen.
Bewerbung
Über Fr. Lehmann, etwas kompliziert, bin dann irgendwann persönlich hin und durfte mir auch die Station aussuchen. Hab mich ca. 2 Jahre vorher beworben, geht sicher auch kurzfristiger.