PJ-Tertial Anästhesiologie in Johanna-Etienne-Krankenhaus (9/2026 bis 12/2026)

Station(en)
OP, Intensivstation, Notarzt
Einsatzbereiche
OP, Station
Heimatuni
Duesseldorf
Kommentar
Ich habe mich in der Anästhesie im Johanna-Etienne Krankenhaus unglaublich wohlgefühlt.
Am ersten tag wurde ich nach der Einführungsveranstaltung vom Chefarzt in der OP-Umkleide in Empfang genommen und in die Räumlichkeiten sowie die groben Arbeitsabläufe eingeführt. Im Anschluss stellte er mich dem Team eines Saales vor, wo ich den Rest des Tages verbrachte und auch bereits mitarbeiten konnte.
Der Arbeitstag startet morgens um 7:30 mit der Besprechung des OP-Planes und der Saalzuteilung der Anästhesisten mit dem gesamten Team im Aufwachraum. Hier wurden die PJler noch einmal begrüßt und dem Team vorgestellt. Im Anschluss ist es den Studenten möglich, sich eigenständig auf die Säle zu verteilen. Montags nimmt man an der Abteilungsinternen Fortbildung teil, der OP startet dann etwas später.
Von Beginn an war es möglich, je nach Kenntnisstand, Anteile der Einleitung unter Aufsicht zu übernehmen. Es bestand permanent die Möglichkeit praktische Fähigkeiten zu üben und dieser weiterzuentwickeln. Hierzu zählen u.a. das Legen von Zugängen, Maskenbeatmung, Intubieren, später auch mit Videolaryngoskop, das Anlegen von Magensonden, die Auswahl und Anpassung der Beatmung, Anlage arterieller Zugänge, ZVK-Anlage, etc.
Später war es möglich, unter Aufsicht und in Absprache mit dem jeweiligen Anästhesisten die Narkosen fast selbstständig zu führen. Vorschläge zur Veränderung der Narkose oder Gabe von Medikamenten wurden berücksichtigt und man wurde zum eigenständigen Arbeiten animiert.
Außer der Tätigkeit im OP besteht die Möglichkeit einige Wochen auf der Intensivstation zu verbringen (zukünftig mindestens 2), den Notarzt zu begleiten und an der Prämedikation teilzunehmen.
Man fühlt sich schnell als Teil des Teams, die Zusammenarbeit mit den Pflegefachkräften hat super funktioniert. Man wird aktiv in die Arbeitsprozesse mit einbezogen und hat generell viel Raum zum praktischen Arbeiten, aber auch für fachliche Fragen.

Pro Woche gibt es einen Studientag, der mit kurzer Info an den Chefarzt frei gelegt werden kann. Sollte man einmal früher gehen oder später kommen müssen, ist dies in Absprache jederzeit möglich.

Generell gibt es im Johanna-Etienne für Studenten freies Mittagessen, Parken für 1,20€/Tag und Dienstags und Donnerstags für alle PJler Unterricht durch die verschiedenen Fachabteilungen.
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Bildgebung
Sonst. Fortbildung
Repetitorien
Prüfungsvorbereitung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Eigene Patienten betreuen
Punktionen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
578

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1