UCH:
Mein bestes Tertial. Klasse Team, tolle Arbeitsatmosphäre, toller Chef. Man war direkt gut aufgenommen und wurde im Grunde wie ein Assistent angesehen. Ich konnte im Arbeitsalltag gut unterstützen und dem Team eine Hilfe sein. Ich durfte eigentlich jeden Tag in den OP, bei Hüften war ich öfter dabei als 2. Assistenz. Durfte aber auch oft als 1. Assistenz dazu bei kleineren Sachen. Die OÄ lassen einen auch je nach Kompetenz gut mitoperieren. Es wird viel Erklärt.
Wenn kein OP dann erstmal auf Station Blut abnehmen. Ist halt PJ-Aufgabe, aber man darf das in Absprache auch an Praktikanten deligieren oder mit den Assistenten zusammen machen. Keiner guckt einen schief an, wenn mal was nicht klappt. Auf Station hilft man viel mit Briefe schreiben, aber so ist halt die Realität. Das PC-System ist sehr langsam, aber eigentlich ganz intuitiv. Insgesamt wirklich ein tolles Tertial, obwohl ich vor OP und UCH im Allgemeinen echt Bammel hatte.
ACH: Bei mir leider Katastrophe. Es war ein neuer Chef da, dadurch waren viele Abläufe nicht so ganz sicher und ich ging dabei einfach unter. Ich glaube manche wussten am Ende nicht so richtig, ob ich eigentlich in deren Abteilung war. Um den OP muss man sich sehr bemühen. Eigentlich war es allen egal was ich mache, hauptsache ich mache die Blutentnahmen (obwohl die eigentliche eine Blutentnahmekraft haben, UCH nicht). Die OÄ sind alle sehr nett, auch die Assis, aber waren alle sehr im Stress.
Bereitschaftsdienste: Man ist zuhause, wird bei Not-OP angerufen, muss in 30min dasein und mitoperieren als 1. Ass. Waren krasse Erfahrungen, aber um in den Beruf reinzugucken super. 100€ bekommt man pro Dienst extra, auch wenn die Abrechnung etwas verzögert ist.