2.1 (Gastroenterologie)
Hier habe ich die ersten 8 Wochen verbracht. Zu dem Zeitpunkt war es eine sehr entspannte Rotation mit Arbeitszeiten höchstens bis 14 Uhr. Da es nicht viele Patienten gab, gab es auch nie mehr als 5 BE auf 2-4 Studenten verteilt. Damals gab es keine Visite, man musste sehr viel Nachfragen oder selbst nachschauen, um einen Überblick über die Patienten zu bekommen. Aszitespunktionen / Sono durfte man immer machen, und gegen 10/11 Uhr, wenn es auf Station keine Arbeit mehr gab, durften wir entweder in die Endoskopie oder nach Hause gehen. Der Assistenzarzt hat täglich mit uns ein Krankheitsbild besprochen, das wir vorbereiten sollten, sodass wir viel mitnehmen. Kaum Aufnahmen, KUs, Arztbriefe oder Anamnese. Nach meiner Rotation hat sich das aber wohl etwas verändert.
ZNA
Der Teil des Tertials hat mir besonders gut gefallen. Es war zwar arbeitsintensiver, aber man hat auch viel mehr gelernt. Wir PJler haben dort immer die fußläufigen Patienten komplett aufgenommen mit Anamnese, KU, Viggo, BE, EKG. Danach haben wir diese vorgestellt und danach haben wir quasi die Arbeit abgegeben. Es ist immer viel los gewesen, also wenn man den weiteren Verlauf mitbekommen wollte, musste man aktiv nachfragen oder nachschauen. Ab und zu gab es auch Notfälle, wobei man das Management gut lernen konnte und eingebunden wurde. War Zeit, gab es auch die Möglichkeit, Arterien oder Pleurapunktionen zu legen. Gab es dort weniger zu tun, konnte man auch mit den Ärzten die Patienten aufnehmen, die mit dem RTW kamen. Man konnte immer eine Pause machen und nachfragen, man war aber immer bis Schichtende um 16:30 Uhr da. Fast jeden Morgen hat sich der Oberarzt der ZNA mit uns nach der Visite hingesetzt und ist die Patienten mit uns durchgegangen, wo man auch noch viel mitnehmen konnte. Die Assistenzärzte waren sehr nett, bei der Pflege hat es einige Wochen gedauert, bis man warmgeworden ist. Kann die Rotation in die ZNA jedem empfehlen, wenn man Lust hat was zu lernen.