PJ-Tertial Radiologie in Charite Campus Mitte (3/2023 bis 7/2023)

Station(en)
MRT, Neuroradiologie, RST, Innere, CT, Sonographie
Einsatzbereiche
Diagnostik, Notaufnahme
Heimatuni
Berlin
Kommentar
Ich habe mein zweites Tertial des Praktischen Jahres an der Klinik für Radiologie am Campus Mitte absolviert. Das gesamte Tertial war durchweg sehr gut organisiert. Circa 2 Wochen vor dem Beginn des Tertials haben wir eine E-Mail vom Sekretariat mit nützlichen Infos - unter anderem für unseren ersten Tag - erhalten und auch während unserer Zeit vor Ort war das Sekretariat für organisatorische Fragen immer problemlos per E-Mail zu erreichen. Die Studientage waren nach Rücksprache mit den anderen PJler*innen frei wählbar, es sollte nur immer jemand die CT abdecken.

Am ersten Tag sollten wir uns zunächst im Sekretariat melden. Dort haben wir die notwendigen Schlüssel sowie unseren Rotationsplan erhalten und wurden anschließend von der PJ-Beauftragten willkommen geheißen. Sie hat uns anschließend die gesamte Klinik der Radiologie gezeigt und erste Fragen beantwortet. Nach der kleinen Führung brachte sie uns zu unserem jeweiligen Arbeitsplatz.

Ich habe mein Tertial mit zwei Wochen in der MRT begonnen. Ab dem zweiten Tag (ich habe am Nachmittag des ersten Tages meinen PACS-Zugang bekommen) durfte ich selbstständig Befunde schreiben. Das war in der MRT für den Anfang zugegeben recht anspruchsvoll, aber ich wurde stets ermutigt, mich an die Befunde zu trauen. Es wurde sich auch immer Zeit für eine ausführliche Supervision genommen. Aufklärungen fielen in der MRT nur wenige an. Es wurde sehr wertgeschätzt, wenn ich diese übernommen habe und keineswegs als Selbstverständlichkeit angesehen.

Darauf bin ich für zwei Wochen in die Neuroradiologie rotiert. Hier hing es stark von der Besetzung ab, ob und wie viel Zeit sich für die Supervision genommen wurde, aber auch hier waren alle stets freundlich und hilfsbereit.

Anschließend war ich für zwei Wochen in der Rettungsstelle eingeteilt. Diese Rotation war eine der Besten, da kaum Aufklärungen anfielen und man dadurch sehr viel Zeit für das Schreiben der Befunde hatte. Zudem haben die spannenden Fälle aus dem Rettungsstellen-Setting sowie die gemischte Befundung von konventionellen Bildern sowie CTs den Tag sehr abwechslungsreich gestaltet. Außerdem hat sich der ärztliche Leiter der radiologischen Rettungsstelle sehr viel Zeit für die Besprechung der geschriebenen Befunde genommen und auch darüberhinaus immer mal wieder ein Teaching zu besonderen Fällen oder generell wichtigen Themen eingestreut.

Danach bin ich in die Innere Klinik rotiert. Dort liefen ebenfalls einige CTs und am Nachmittag kamen auch wieder ein paar konventionelle Bilder rein. Auch hier nahm sich die Oberärztin gerne Zeit für eine ausführliche Besprechung meiner verfassten Befunde. Aufklärung fielen nur wenige an.

Darauf durfte ich noch in die Sonographie wechseln. Dies ist bisher noch keine feste Rotation, aber das soll sie bald werden. Auf Nachfrage war diese Rotation auch problemlos möglich. Auch hier wurde sich viel Zeit für Fragen und Erklärungen genommen und ich konnte die Patient*innen immer vor- oder nachschallen.

Die restliche Zeit habe ich in der CT verbracht. Hier stehen einige Aufklärungen an und es müssen viele Zugänge gelegt werden, sodass man die meiste Zeit damit verbringt. Allerdings wird die Hilfe, die man ist, sehr zu schätzen gewusst. Auch hier werden die Befunde, die man schafft zu schreiben, gerne mit einem besprochen.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich ein rundum gelungenes Tertial in der Klinik für Radiologie am Campus Mitte hatte. Durch das eigenständige Schreiben von Befunden von Beginn an konnte ich sehr viel lernen. Darüberhinaus wusste das gesamte Team meine Hilfe sehr zu schätzen und hatte bei Fragen oder Wünschen immer ein offenes Ohr. Zudem hat uns der campusübergreifende Lehrkoordinator, Prof. Dewey, zu Beginn des Tertials zu sich ins Büro eingeladen, damit wir uns vorstellen, Wünsche und am Ende auch Kritik hätten äußern können. Eine sehr nette Geste!
Bewerbung
Über das PJ-Portal.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Prüfungsvorbereitung
Bildgebung
Repetitorien
Tätigkeiten
Punktionen
Notaufnahme
Röntgenbesprechung
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.07