PJ-Tertial Augenheilkunde in Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rueppurr (3/2023 bis 6/2023)

Station(en)
Z5, B2
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik, OP
Heimatuni
Wien
Kommentar
Das Tertial in der Augenheilkunde im Diak (jetzt ViDia Kliniken Karlsruhe) kann ich jedem, der überlegt Augenheilkunde zu machen, absolut empfehlen!
Der Tag beginnt üblicherweise mit der Morgenbesprechung um 7:50, danach gehts auf Station / Ambulanz oder in den OP. Die offizielle Arbeitszeit geht bis 16:30, man kann aber ohne Probleme auch mal früher gehen. Urlaub lässt sich genauso problemlos beantragen, man muss es nur mit einem der Oberärzte und den Sekretärinnen abklären. Gestellt werden Spind, Kleider, Telefon und Schlüssel; Mittagessen muss man selbst zahlen, ist aber verkraftbar.
Als PJler ist man nirgends fix eingeteilt, man kann es sich nach seinen Interessen aussuchen und wird überall sehr gut aufgenommen. In der Ambulanz kann man die Patienten immer mituntersuchen und sobald man etwas Erfahrung hat auch quasi eigenständig behandeln und den Oberärzten vorstellen. Die Bedienung der Geräte (OCT, Optos, Autorefraktometer, IOL-Master, Pentacam, ...) wird einem von den lieben MTAs und Optikern gerne beigebracht wenn etwas Luft ist, man muss halt fragen. Der Lerneffekt ist wirklich enorm, insbesondere in der Spaltlampenuntersuchung mit allem was dazugehört (Funduskopieren, Gonioskopieren, applanatorische Druckmessung) kann man richtig viel Erfahrung sammeln! Wenn man Glück hat, ist auch mal eine Fremdkörperentfernung mit Hornhautfräsen, Nahtentfernung o.ä. drin. Für die FLAs wird man öfter mal zum Viggolegen gerufen, wer also diesbezüglich noch Übung braucht, kommt auf seine Kosten ;)
Auf Station nimmt man an der Visite teil und kann hier ebenfalls selbst Patienten vorstellen, sobald man ein bisschen in der Materie steckt. Die stationären Tagesdruckprofile kann man - wenn man möchte - nach ein paar Tagen Einführung auch selbst aufnehmen und messen. Ansonsten fallen die üblichen PJ-Aufgaben an, d.h. Viggos und Blutabnahmen. Wobei man erwähnen muss, dass es ohne Umstände akzeptiert wird, wenn man mal sagt, dass man grade kein Zeit hat. PJler werden als Studenten behandelt, die was lernen sollen, nicht als billige Arbeitskräfte.
Im Augen-OP kann man fachbedingt nicht besonders viel selbst machen, aber es wird einem immer viel erklärt und das ganze Personal ist offen für Nachfragen. Man sieht hier praktisch alle möglichen Augen-OPs und für Chirurgieinteressierte lohnt es sich auf jeden Fall, ab und zu vorbeizuschauen.
Generell muss man sagen, dass das gesamte Team, von den Assistenten über die Oberärzte bis zum Chef sehr engagiert ist, was Lehre angeht. Habe ich in kaum einem anderen Krankenhaus so erlebt. Es sind auch alle super nett, was noch viel seltener ist. Selbst wenns mal wirklich stressig ist, fällt man als PJler nicht komplett unter den Tisch. Fazit: Alles in allem eine super Erfahrung, würde ich definitiv nochmal so machen!
Bewerbung
Halbes Jahr vor Beginn beim Studentensekretariat
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Bildgebung
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Patienten aufnehmen
Untersuchungen anmelden
Eigene Patienten betreuen
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Mitoperieren
Briefe schreiben
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
597
Gebühren in EUR
4,50 für Mittagessen

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1