PJ-Tertial Allgemeinchirurgie in Krankenhaus Agatharied (9/2019 bis 12/2019)

Station(en)
9/10
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP, Diagnostik, Station
Heimatuni
TU Muenchen
Kommentar
Mein Chirugie-Tertial in Agatharied war eine super Entscheidung! Ich kann mich den ganzen positiven Bewertungen nur anschließen.
Das Team ist durchweg sehr nett, das Krankenhaus ist modern und bietet einen klasse Ausblick. Das Essen, das kostenlos ist, ist ein absoluter Traum! Ich werd es richtig vermissen in meinem letzen Tertial zurück an der Uni Klinik.

Während des PJ-Tertials rotiert man in Agatharied und ist sowohl in der Unfall/Ortho als auch der Allgemein und Viszeralchirurgie für ein paar Wochen aufgeteilt. In der Notaufnahme ist man auch für zwei Wochen.
ich war zunächst auf der Unfall/Ortho eingeteilt und bin anschließend rotiert. Ich hatte zunächst einen etwas holprigen Start, weil ich in meinem Inneren Tertial im Ausland nichts selber machen durfte und viel zuschauen musste. Dementsprechend war meine praktische Erfahrung etwas mäßig. Da hier in der Zeit, in der ich da war, noch Assistenzarztmangel geherrscht hat, war ich vorallem im OP eingeteilt bei Schulter/Hüft- und Knie-TEPs. Das ist zwar ein, zweimal ganz spannend, hat sich dann aber auch schnell, da man nicht super viel sieht und praktisch nichts erklärt bekommt von den meisten Oberärzten. Stationalltag beginnt mit Visite und Röntgenbesprechung, anschließend Blutentnahmen, Verbandswechsel, Reha-Anträge und Briefe schreiben. Anschließend musste ich leider meistens in den OP, weshalb ich nicht sooo viel von den anderen Sachen mitbekommen habe. Soll aber inzwischen wieder anders sein. Nachmittags war dann nochmalig Röntgen-Besprechung.Die Assistenzärzte sind aber alle super nett und freuen sich über die PJler und lassen einen einiges machen. Man konnte Spätdienste und Wochenenddienste machen, wobei ein Samstag Pflicht war. Dafür bekam man aber immer auch einen tag frei. Während der Dienste hilft man auf Station und vorallem in der Notaufnahme mit. Je nach Eigenmotivation darf man Patienten untersuchen und Diagnostik anmelden, aufnehmen und Wundversorgung vornehmen. Ich hab die Dienste immer sehr gern gemacht, weil man da mit am meisten gelernt hat.
Anschließend war ich in der Viszeral, Allgemein, Gefäß- und Endokrinen Chirurgie. Ist alles mehr oder weniger zusammen, wodurch man einiges zu sehen bekommt. Der Stationsalltag beginnt mit der Frühbesprechung, anschließend ist Visite, Verbandswechsel und Blutentnahmen. Das geht je nach Anzahl der Pjler meist mehr oder weniger schnell. Anschließend kann man mit den OP wenn man möchte, bei der Stationsarbeit helfen und Patienten mitbetreuen. Ich wolte ursprünglich kein chirurgisches Fach machen, kann es mir nach meiner zeit in Agatharied aber echt gut vorstellen. Soweit man das als Pjler beurteilen kann, ist die Stimmung unter den Assistenzärzten auch hier sehr kollegial und das Verhältnis zu den Oberärzten gut. Ich habe mich von allen freundlich empfangen und wertgeschätzt gefühlt.
Die zwei Wochen in der Notaufnahme kann man sowohl unfallchirurgisch als auch allgemeinchirurgisch Patienten mitbetreuen, was ganz spannend ist und einen die Krankheitsbilder nochmal besser im Akutstadion vor Augen führt.
Mittagessen war fast immer möglich. Wenn man weiß, man ist über die Mittagszeit im OP, dann lässt man sich was mitbringen, das ist kein Problem.
Es gibt Zweibettzimmer, die umsonst gestellt werden, wenn man sich früh genug bewirbt. Ich bin immer von München rausgependelt, was etwas mühsam ist, aber man gewöhnt sich schnell dran.
Insgesamt für mich ein super lehrreiches und spannendes Tertial. Ich kanns immer nur weiterempfehlen!
Bewerbung
Als Externe über das LMU Bewerbungsportal. inzwischen aber über das PJ-Portal möglich.
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Gipsanlage
Patienten aufnehmen
Chirurgische Wundversorgung
Eigene Patienten betreuen
Notaufnahme
Mitoperieren
Braunülen legen
Briefe schreiben
Poliklinik
Patienten untersuchen
Untersuchungen anmelden
Rehas anmelden
Röntgenbesprechung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Essen frei / billiger

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.07