PJ-Tertial Chirurgie in Klinikum Neuperlach (8/2018 bis 1/2019)

Station(en)
53
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
LMU Muenchen
Kommentar
Servus,
Das mit Abstand grausamste Tertial. Die Wochen dort waren so qualvoll für mich, dass wir uns so zügig wie möglich verdrückt haben sobald es irgendwie ging.
Nur Blut abnehmen und das wars, wozu denn auch noch länger bleiben, mehr darf man ja nicht machen, gelegentlich noch einen Verband auspacken...spitzen Vorbereitung auf den Beruf. Dabei denke ich sind das Problem nicht die Assistenzärzte, diese sind das letzte Lichtlein und bis auf eine ziemlich bissige Ärztin ziemlich cool. Man erfährt schnell, dass die Assis keine Zeit haben, nichts tun dürfen bis auf unzählige Einbestellungen die abgefertigt werden müssen. Alle sind maximal unzufrieden, merkt man von Beginn an.
Die Pflege beachtet uns nicht wirklich.
Ich habe in der gesamten Zeit nicht einmal erlebt, dass sich der CA oder einer der Oberärzte für uns Studenten wirklich interessiert hätte. Dabei kenne ich andere Kliniken, wo der Oberarzt und selbst der Chef die Studenten mal ne Stunde zur Seite nehmen, teaching gemacht wird, aufs Examen vorbereitet wird, oder wie in meiner letzten Famulatur der Chef sich eine Stunde lang hinsetzt und einem das Nähen und Knüpfen beibringt.
Keine Ausbildung, keine Lehre, keine Struktur sowohl für uns Studenten als auch für die Assistenten.
Traurig.
Ich denke wer hier im PJ war wird danach freiwillig Internist.
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Braunülen legen
Botengänge (Nichtärztl.)
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gesammelt am Ende
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt

Noten

Stimmung Station
6
Kontakt zur Pflege
3
PJler-Ansehen
6
Stimmung Klinik
5
Unterricht
5
Betreuung
6
Freizeit
3
Lehre auf Station
4
Insgesamt
6

Durchschnitt 5.20