PJ-Tertial Innere in Parkkrankenhaus Leipzig-Suedost (8/2006 bis 12/2006)

Station(en)
2h 2g
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Leipzig
Kommentar
...man sollte diese erfahrung machen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Augen zu und durch!hoffen , daß endlich Licht im Tunnel werde!!!!!!!hoffen und beten ,daß es schnell vorbei sein möge !

Der Weg hinaus ins Parkkrankenhaus dauert knapp 45 min mit der straßenbahn , dann warten auf den Bus ...der fährt alle 20 min oder 15 min laufen..., toll wenn man um 7 uhr anfangen muß!

theoretisch gibts eine Weiterbildung .diese findet für die Innere jeweils am Montag statt.aber auch nur sehr unregelmäßig! es fühlt sich eigentlich keiner verantwortlich .
Kleidung wird nur Kittel und Hose gestellt , zum Glück gibts einen abschließbaren Spind , bei Schlüsselverlußt 15€.
Die Station wird von Assistenzärzten geführt.Fach- und Oberärzte agieren in der Endoskopie .wer da mal hin möchte und Interesse zeigt , muss es in seiner Freizeit ..meist nach 17uhr versuchen ...da sind die interessanten fälle meist schon vom Tisch und man kann froh sein mal einer Sono beizuwohnen.
Die Teilnahme an den täglichen Visiten ist gestaltet sich sehr übersichtlich.
Aufnahmen finden unten in der Tagesklinik statt .die anzahl der Aufnahmeräume (6)sind für das gesamte Haus auch sehr gering,Es beginnt ein Kampf früh am Morgen wer sichert sich den besten Aufnahmeraum.Hat man keinen bekommen ...hat man Zeit die sich rächen wird , denn um 13uhr findet die Konferenz der Inneren Klinik im Röntgenbesprechnungsraum statt.dort werden aktuelle Fälle besprochen und im Anschluss muessen die neuen Aufnahmen knackig präzise vorgestellt werden,es hagelt fragen zu Labor ,Aufnahmeuntersuchungen , warum hat man das nicht gemacht warum jenes nicht warum warum warum....und das vor der gesamten Inneren KlinikII !!!Man hat nur begrenzt viel zeit ...man schafft nicht alles und gründlich gleich gar nicht !Es gibt da einen sehr großen dicken Arzt .der ein Bierglas auf den Bauch abstellen könnte und schweißige Achseln täglich zu Schau stellt ...dieser verteilt Sonderaufgaben...., die er wie im Examen abverlangt und den PJ-ler wie einen Leibeigenen hält...er vergißt nie etwas aufgetragenes Nachzuprüfen und wenn mans nicht so wiedergibt wie er hören möchte , bekommt man das nächste auf !

Überstunden sind die Regel .
hofft und betet ,dass ihr nie allein auf einer Station landet!...dann kann man sich die Arbeit gut strukturieren und kollegial Arbeiten , das heißt nicht , dass das Klima zwischen Ärzten und Pj-lern besser wird !
Es wird erwartet , dass man fragt ob noch was zu tun gibt bevor man gehen darf !

Aber das Essen schmeckt und die Küchenfrauen sind meist auch nett...kontrollieren aber , ob auf dem Salatschüsselchen auch wirklich nur 100g sind ...:"beim nächsten mal etwas weniger ...!!!"
Im Haus befindet sich der Hörsaal vom Herzzentrum .Am Wochenende finden immer mal wieder interessante Vorträge , Kongresse und Fallbesprechungen statt.PJ-ler sind da gern gesehen , nicht nur zum Abräumen von Geschirr,...aber wenigstens kostenlos !
Bewerbung
Studiendekanat -Wunschliste...findet aber nicht immer Beachtung ...freie Plätze an großen Häusern wurden aufgefüllt .
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Patientenvorstellung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
EKGs
Botengänge (Nichtärztl.)
Untersuchungen anmelden
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
17:00 bis 18:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt

Noten

Stimmung Station
6
Kontakt zur Pflege
4
PJler-Ansehen
6
Stimmung Klinik
5
Unterricht
6
Betreuung
6
Freizeit
4
Lehre auf Station
5
Insgesamt
5

Durchschnitt 5.13