Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik, Notaufnahme, Station
Heimatuni
Saarbruecken
Kommentar
Sehr freundliches Team. Man ist mit fast allen per du (außer mit den drei Professoren). Rotation erfolgt in alle Bereiche: Normalstation, Stroke, Intensiv, Elektrophysiologie und in die Notaufnahme. Nach Rücksprache darf man mal einen Tag bei der MSU (Mobile Stroke Unit) mitfahren und/oder mit auf Konsile gehen. Auf Stroke und Intensiv ist Schichtdienst, sodass man selbst entscheiden kann, zu welcher Schicht man kommt. Morgens ist es i.d.R. erwünscht an der CT/MRT-Besprechung teilzunehmen, die jeoch gelegtnlich auch mal 1,5 h dauern kann. Ggf dort auch eigene Patientenvorstellung. Auf Normalstation nimmt man zudem ca. eine halbe Stunde Blut ab oder legt Braunülen. Durch das konstante Braunülen nehmen, habe ich es hier definitiv gelernt zu . Habe in der Zeit zusätzlich ca. 25 Lumbalpunktionen (zum Schluss auch selbstständig) gemacht und 5 arterielle Zugänge gelegt. Auf fast allen Stationen hat man z.T. seine eigenen (1-4) Patienten - die man eigenständig aufnimmt, Diagnostik anmeldet, in der Visite vorstellt und Briefe dazu anlegt. Der für die PJler zuständige Oberarzt fragt einen zwar viel aus, jedoch lernt man durch ihn auch eine ganze Menge.
Insgesamt wird man auf jeden Fall gefordert - jedoch auch nicht überfordert. Das waren tatsächlich 4 sehr tolle Monate!