PJ-Tertial Innere in Stiftungsklinikum Mittelrhein (12/2012 bis 4/2013)

Station(en)
2,10,8
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme
Heimatuni
Mainz
Kommentar
Insgesamt hat mir mein Tertial in der Inneren Medizin in Koblenz sehr gut gefallen. Vorneweg die Assistenzärzte sind allesamt super nett und sehr bemüht einem möglichst viel zu zeigen, einen mit einzubeziehen und einen dann auch vieles selbstständig machen zu lassen. Auf der Aufnahmestation hatte man die Möglichkeit alle Aufnahmen selbstständig zu machen, um sie dann später einem der Assistenten zu übergeben, gemeinsam zu besprechen und dann auch die weiteren Therapiepläne mit festzulegen. Damals war die allgemeine Aufnahmestation noch nicht von der kardiologischen Notaufnahme getrennt und es ging oft ziemlich hektisch einher und es kam auch schonmal vor, dass man sich dann mit den ganzen Aufnahmen schnell etwas überfordert fühlte und kaum noch Zeit blieb, um mit auf visite etc zu gehen. inzwischen wurde jedoch eine allgemeine internistische Aufnahmestation eröffnet, so dass es nun weniger hektisch und geordneter zugeht. Wenn die Zeit es zuließ, konnte man aber auch jederzeit gerne mit in die Funktionsbereiche gehen, um sich gastros, kolos, herzkatheter etc anzuschauen . Auf der hämatoonkologischen Station hatte man dann die Möglichkeit mal einen ganz anderen, sehr spezialisierten Bereich der inneren Medizin kennenzulernen, den man im bisherigen Studium immer irgendwie versucht hatte zu umgehen,da man nicht mal die Namen der ganzen innovativen Medikamente und der Mutationen aussprechen konnte. Dort lernte man dann schnell selbständig Ports zu wechseln, anzustechen und wenn man Glück hatte bekam man sogar mal die Möglichkeit eine Beckenkampunktion zu machen. Ich hatte auch die Chance auf die Palliativstation zu gehen, was mich auf jeden Fall nachhaltig berührt hat.
Der Unterricht ist eigentlich immer einmal die Woche vorgesehen. Es kam jedoch auch schonmal vor, dass einzelne Termine ausgefallen sind und dann aus zeitlichen Gründen nicht nachgeholt werden konnten, was ein Punkt ist, den ich kritisieren würde. Ich hätte mir noch etwas mehr Unterricht gewünscht, da gerade die Innere ja ein immens großes Themengebiet umfasst. Dies ist aber wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt in dem ansonsten wirklich gekungenen Tertial.
Ich kann die Innere im Stift in Koblenz wirklich nur jedem empfehlen.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Prüfungsvorbereitung
Fallbesprechung
EKG
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Notaufnahme
EKGs
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
300

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 1.93