PJ-Tertial Innere in Albertinen Krankenhaus (7/2025 bis 10/2025)

Station(en)
WLS, B6, B5, ZNA
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Das Tertial am Albertinen war mein letztes. Frau Reichert (die PJ-Beauftragte) hatte bereits im Voraus eine Mail geschickt, um die Urlaubsplanung und Stationspräferenzen abzuklären. Insgesamt war alles gut organisiert.
Man hat am ersten Tag eine Einführungsveranstaltung, wodurch man auch die PJler der anderen Fachbereiche schon einmal kennenlernt. Danach bekommt man die Dienstkleidung, das Telefon, die Essensmarken und die Spinde und wird zu den Stationen begleitet oder bekommt eine gute Wegbeschreibung dorthin.

Gastro:
Was mich in der Gastro wirklich begeistert hat, war die Tagesstruktur. Die Ärzte sind jeden Tag vor der Röntgenbesprechung zusammen Mittag essen gegangen. Nach der Röntgenbesprechung wurden noch mal alle neu aufgenommenen Patienten kurz vorgestellt (auch von den PJlern) und dringende Fragen geklärt, sodass man ein richtiges Teamgefühl bekommen hat. Und Prof. Lock (der Chefarzt) hat einen vom ersten Tag mit Namen angesprochen, sodass man sich direkt zugehörig gefühlt hat. Ich war auf der Wahlleistungsstation und auf der B5.
Ich kann die WLS nur empfehlen, man hat eine 1 zu 1 Betreuung, wodurch man eine gute Übersicht über die Patienten hat und man profitiert auch vom Wissen des Chefarztes und kann dadurch viel lernen.
Die Blutentnahmen und Zugänge haben auf beiden Stationen nicht überhandgenommen, auf der WLS habe ich sie meist vor der Visite gemacht und auf der B5 teils auch während der Visite. Wobei ich es deutlich angenehmer fand, sie vorher zu machen, damit man sich auf die Visite konzentrieren kann.
Man kann eigene Patienten übernehmen und sie auch bei den OA und CA Visiten vorstellen oder zu den Endoskopien begleiten. Generell kann man immer fragen, wenn man bei interessanten Eingriffen oder Untersuchungen dabei sein möchte.
Außerdem gibt es donnerstags Nachmittag das Tumorboard, was sehr zu empfehlen ist, insbesondere wenn eigene Patienten vorgestellt werden. Hier kann man im voraus auch fragen, ob man sie selbst vorstellen kann.

Kardio/Nephro:
Auf der B6 liegen sowohl nephrologische, als auch kardiologische Patienten. Insbesondere die nephrologischen Visiten sollte man versuchen mitzubekommen, hier kann man sehr viel lernen, auch wenn man sich auf ein paar Nachfragen gefasst machen sollte. Als ich auf der Station war, war ich leider 2 Wochen die einzige PJlerin und war für die Zugänge und BE zuständig, wodurch ich dadurch leider häufig die Visiten verpasst habe. Zum Ende hin hat eine der Pflegekräften aber angefangen die BEs mit abzunehmen, also ist das vielleicht mittlerweile besser. Die Oberärzte sind meist nachmittags gekommen. Auf Nachfrage kann man auch in den Funktionsbereich/OP oder ins Katheter Labor.

ZNA:
Die ZNA ist im Albertinen unabhängig organisiert. Man ist einer bestimmten Schicht zugeteilt, sodass man eine 1 zu 1 Betreuung durch einen der Assistenzärzte hat. Mit ihnen bespricht man, welche Patienten man übernimmt und den weiteren Verlauf. Leider haben die Assistenzärzte häufig die Schichten gewechselt, sodass man sich immer neu aufeinander abstimmen musste. Insgesamt lohnt es sich zu versuchen Patienten mit möglichst unterschiedlichen Leitsymptomen zu übernehmen, um einen möglichst großen Lerneffekt zu haben.

Unterricht:
Es gab Montag bis Donnerstag Unterricht in den verschiedenen Fächern, wobei der internistische Unterricht in der Regel am Patienten war. Die Oberärzte waren sehr motiviert uns praxisnah Wissen zu vermitteln. Auch der interdisziplinäre Unterricht von Dr. Janneck ist sehr zu empfehlen.

Insgesamt hat mir das Tertial sehr gefallen. Wenn man motiviert ist, kann man hier eine Menge lernen.
Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Bildgebung
Prüfungsvorbereitung
Patientenvorstellung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Röntgenbesprechung
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Notaufnahme
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Blut abnehmen
EKGs
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2