Das Innere-Tertial sehr lehrreich. Ich habe super viele Einblicke bekommen dürfen und viel mitgenommen.
Man darf viele Pleurapunktionen, Aszitespunktionen und auch sämtliche ZVK-Punktionen durchführen, wenn man möchte. Zusätzlich zu den oben genannten Rotationen, darf man 2 Wochen auf die Intensivstation rotieren. Das ist super spannend, weil man sehr viel zu sehen bekommt.
Ich hatte immer rechtzeitig Feierabend und konnte am täglichen PJ- Unterricht teilnehmen.
Montags: Neurologie
Dienstags: Anästhesie und UCH
Mittwochs: alle zwei Wochen VCH und EKG- Kurs im Wechsel
Donnerstags: Radiologie, Innere und Neurochirurgie
Freitags: Pädiatrie
Mit der Zeit durfte ich die Visiten für meine Patienten auf der B2 auch alleine machen, währen der Stationsarzt meine Tätigkeiten kontrolliert hatte (allerdings ist er nun nicht mehr da). Ich habe schon täglich eingefordert mein Wissen abzufragen und man hat bei fast allen gemerkt, wie sie selbst noch was gelernt haben und man nach und nach zusammengewachsen ist. Man kann aber auch einfach "sein Ding" machen. Da hat auch niemand etwas gegen. ;)
Mit den Fehltagen sind die Sekretärinnen etwas streng. Man darf nur fünf Zusatzdienste machen, um die Fehltage auszugleichen. Aber am Ende bekommt man das alles hin. Ich hatte in meinem ersten Tertial (=Innere) keinen Urlaub genommen und war drei Tage krank. Hatte die über die Dienste ausgeglichen und dann noch zusätzlich die anderen beiden Dienste gemacht, weil ich zwei Tage frei brauchte.
Aber unter uns: die Assistenzärzte kennen diesen Struggle und man kann mit allen gut reden und die sind immer gewillt, dass man rechtzeitig nach Hause kommt. Also einfach ehrlich zu denen sein. Das regelt man dann.
Man kann in Heide während seines Tertials zwei Wochen in eine andere Fachrichtung/in zwei Fachrichtungen rotieren. Beispielsweise kann man eine Woche NEF fahren und eine Woche in die Kinder- und Jugendpsychiatrie (siehe Kliniken auf der Internetseite) rotieren.
Weitere "PROs": Essensgeld, zusätzlich zur Vergütung 12,50 Euro auf dem Namensschild (was als Karte zum Bezahlen gilt), Kostenlose Unterkunft, kostenloses Stellen von Fahrrädern und Parkkarten (falls man mit dem Auto kommen möchte), nochmal wiederholt: täglicher PJ Unterricht der verschiedenen Kliniken von den Ober- oder Chefärzten!
Würde ich es empfehlen das Innere-Tertial in Heide zu machen? Antwort: JA!
Kleiner Tipp: Die Studierenden von der Uni Hamburg könnten von den Ärzten aus Heide geprüft werden. Informiert euch also über die mögliche Prüfer. Sind alle sehr nett und geben einem gute Informationen, um ein gutes Gefühl zu bekommen. Professor Diemert ist das ein gutes Beispiel.
Bewerbung
Ich selbst studiere an der MSH, deswegen gab es keinen Studientag für mich (habe mich über Kiel als externe Studierende über das PJ-Portal beworben). Wusste es damals aber nicht besser und hatte durch Zufall Kiel gewählt. Wer also einen Studientag haben möchte, sollte sich über HH fürs PJ bewerben.