PJ-Tertial Gynäkologie in Krankenhaus Waldfriede (11/2025 bis 3/2026)

Station(en)
Gyn, Geburtshilfe, OP Station 2,5
Einsatzbereiche
OP, Diagnostik, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich hatte grundlegend eine super Zeit dort, es war mein erstes Tertial und ich habe viel mitbekommen, allerdings gab es während der gesamten Zeit einen CHef umnd Team Wechsel ziemlich zur Mitte des Tertials, daher werden meine Erfahrungen eher nicht unbedingt übertragbar sein für die weiteren Tertiale. Wir haben im November angefangen, zum 1.1. kam der neue Chef mitsamt neuen Oberärzten und Assistenzärzten, daher war ein ganz schöner Wandel in eigentlich allem bemerkbar.
Zum Waldfriede an sich kann man sagen, dass sich um einen gekümmert wird, Essen ist immer mit drin und auch ganz gut, es ist ein kleiens Haus und man lernt schnell auch Personal aus anderen Bereichen kennen.
Als ich anfing war der aktuelle Chef schon weg und der leitende Oberarzt war Interimschef, der ging allerdings auch nach 2 Wochen und daher war dann im Dezember nur noch 3x/ Woche OP der dann irgendwann aus Personalgründen auch abgesagt wurde. Für mich war dies eigentlich kein Problem, ich konnt ein der Zeit sehr viel Zeit im Kreissaal und in den Sprechstunden verbringen, was mit viel Spaß gemacht hat. Die Assistenzärzte waren super nett und hilfbereit, die meisten auch schon sehr lange im Haus, teilweise seit dem PJ. Der Kreissaal ist sehr klein, es gibt nur 3 Säle und teilweise Tage, an denen keine einzige Patientin da ist. Ich konnte allerdings immer wenn es etwas zu tun gab mit und habe auch viele Geburten gesehen, da die Kreissaaloberärztin und auch die Assistenzsärzte einen imer mitgenimmen haben. Da es nur zwei Hebammen pro Schicht gibt, lernt man auch diese sehr schnell kennen, es war für mich ein viel schöneres Arbeiten und Lernen als in größeren Geburtskliniken, da man mitgenommen wurde und auch die Hebammen viel begleiten konnte. Wir waren eigentlich zwei PJler, allerdings geht jeder für je einen Monat ins Brustzentrum, daher ist man dann einen Monat alleine. Die Zeit im Brustzentrum war super, man darf wenig selbst machen aber dafür immer und überall dazu, ivh war teilweise Tage bei Kooperationspartnern in der Onko Praxis oder in der Strahlentherapie, es wird zweimal die Woche operiert und in den Sprechstunden und Tumorkonferenzen kann man immer beiwohnen. Thema Mammakarzinom kann man danach definitv.
Als dann der neue CHef kam, war ich erstmal im Brustzentrum und musste mich danach nochmal neu einfinden, weil sich bei so eine großen Teamwechsel schon sehr viel ändert. Der neue Chef und seine Oberärztinnen machen super viel Onko, was vorher fast nie auf dem OP Plan war. Große Ovarial CA Ops gab es fast wöchentlich. Allerdings hat sich der PJ Alltag auch insofern geändert, dass jeden Tag mindestens ein Student wenn nicht PJler und Famulant in den OP gerufen wurden und man somit auch sehr viel Zeit in der Chirurgie verbracht hat, aufgrund von Personalmangel auch häufig als erste Assistenz. Bedeutet man macht das gesamte OP Programm mit und man verpasst häufger den PJ Unterricht oder die Mittagszeiten von 11.30-14 Uhr, da man nicht nur daneben steht sondern überwiegend die gesamte Zeit gebraucht wird. In dieser Zeit war ich fast nie im Kreissaal, daher war es für mich perfekt, dass das Tertial quasi halbiert war und ich beides mitbekommen habe. Wie das in Zukunft aufgeteilt wird, weiß ich nicht. Allerdings zumindest in der Zeit in der beide PJler in der Gyn sind und keiner im Brustzentrum haben wir uns auch abgewechselt, damit man nicht immer jeden Tag im OP steht. Donnerstags ist allerdings ZOP und AOP, dementsprechend ist man da meistens sowieso im OP.
Wie viel man selber mitwirken kann, ist wie immer super abhängig vom Arzt, allerdings wurde man immer als PJler gesehen, eingeteilt, konnte Fragen stellen und durfte teilweise untersuchen, sonografieren oder eben im OP asssistieren.
Da es im ganzen Haus gerade mal 8 PJler gibt, ist es eine kleine und nette Gruppe und wir habenuns häufig auch zum MIttag getroffen.
All in all also für mich super, allerdings wird sich sicherlich auch einiges jetzt geändert haben im Tertial nach mir.
Bewerbung
über das PJ Portal
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Fallbesprechung
Repetitorien
Nahtkurs
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2