Typischer Tagesablauf:
- Beginn ca. 7:45 Uhr: ankommen, Stationsüberblick, Blutentnahmen/Zugänge legen
- 08:30 Uhr: gemeinsame Frühbesprechung mit Chefarzt, Ärzt*innen und Pflege
- ca. 9:00 Uhr: Besprechung mit Diabetesberater*innen, Anpassung der Medikation
- Blutentnahmen und Visite
- ca. 12:00 Uhr: Mittagsbesprechung mit Chefarzt und Ärzt*innen (ca. 1,5 Stunden)
- gemeinsame Mittagspause in der Cafeteria
- nachmittags: je nach Bedarf, z. B. Aufnahmen mit Anamnese und körperlicher Untersuchung, Aufklärungsgespräche, diagnostische Untersuchungen (z. B. ABI, PNP-Screening), Blutentnahmen, Zugänge legen, Schreiben von Arztbriefen
- Feierabend: ca. 16:00 Uhr
Besonderheiten:
- Dienstagmittag: PJ-Teaching mit Chefarzt Mothes
- Donnerstagmorgen: Übergabe und Vorträge aus anderen internistischen Fächern
- Donnerstagnachmittag: PJ-Seminar
- Hospitation oder Assistenz bei kleineren chirurgischen Eingriffen bei Patient*innen mit diabetischem Fußsyndrom
Ich hatte ein wirklich gutes erstes Tertial auf der Inneren 3 und habe mich schnell ins Team integriert gefühlt. Die Arbeitsatmosphäre und der Umgang untereinander – von den Assistenzärzt*innen bis hin zum Chefarzt – waren durchweg freundlich, kollegial und hilfsbereit. Auch die Lehre war total toll: Es wurde viel erklärt und diskutiert. Lehrreich war es auch durch Grundsätze wie z. B. „Zu jedem Medikament eine Diagnose!“ - immer eine gute Gelegenheit, um Medikamente und Krankheitsbilder zu wiederholen. Wenn mir Fragen gestellt wurden, war es kein Problem, diese nicht sofort beantworten zu können. Die entsprechenden Themen konnte ich dann einfach zu Hause nachschauen, und ggf. wurden die Antworten – etwa bei neuen Studienergebnissen – später noch einmal gemeinsam besprochen.
Besonders hervorheben möchte ich, weil ich es so eindrücklich fand, wie stark auf der Station patient*innenorientiert gearbeitet wurde. Die Patient*innen wurden nicht nur akut symptomatisch behandelt, sondern ganzheitlich internistisch betreut und untersucht. Zudem wurde sich auch intensiv um die poststationäre Weiterversorgung gekümmert.
Alles in allem kann ich mich den bisherigen positiven Bewertungen nur anschließen und würde jeder Person, die sich für ein PJ an einem kleineren Krankenhaus interessiert, die Innere 3 als Station empfehlen.