Diagnostik, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Der PJ-Beauftragte fragt einige Wochen vor Tertialbeginn nach Wünschen für die 2 Roationen, oft kann nur 1 Wunsch berücksichtigt werden. Wer es unbedingt vorher wissen will, kann ihm wahrscheinlich kurz vorher eine Mail schreiben und nachfragen, ansonsten erfährt man die Einteilung am 1. Tag bei der Einführungsveranstaltung.
Das Team der Pneumologie ist groß, die Stimmung insgesamt gut, auch wenn die Arbeitsbelastung teilweise hoch ist. Auch die Oberärzte und der Chefarzt sind sehr nett.
Ich war auf Station 24/25 eingeteilt, der Thoraxonkologie. Hier werden fast nur Lungencarcinome behandelt, man lernt darüber viel und bekommt insgesamt ein gutes Gefühl für onkologische Therapien und Komplikationen. Ich war für die gesamte Rotation einem Assistenzarzt fest zugeteilt, das war sehr angenehm. Hatte allerdings auch Glück mit der Person.
Ansonsten geht man mit auf Visite, nimmt mal mehr mal weniger Blut ab, macht Aufnahmen. Briefe musste ich auf dieser Station wegen der komplexen onkologischen Verläufe nicht schreiben. Andere Stationen der Pneumologie behandeln die klassischen Krankheitsbilder wie Pneumonie und COPD, das hat man hier seltener. Empfehlenswert ist der Besuch der Oberarztvisite auf der Tuberkulosestation, ich meine die ist Mittwochs um 10? Der Oberarzt ist super nett und freut sich über Interesse an der Infektiologie. Man lernt hier einiges. Auch die TB-Ambulanz fand ich interessant. Bei der Frühbeprechung morgens erfährt man, wer wo eingeteilt ist und kann die Ärzt:innen fragen, ob man mit in die Sprechstunde kommen darf. Das ist i.d.R. kein Problem.
Ich durfte jederzeit in die Diagnostik und insb. Bronchoskopien sehen und auch selbst versuchen. Das hängt aber von den Ärzt:innen hab, wenn die einen etwas besser kennen, erhöht sich Chance, selber tätig werden zu dürfen. Das selbe gilt für Pleurapunktionen im Funktionsbereich im Erdgeschoss.
Wer sich für Intensivmedizin interessiert, kann außerdem versuchen, ob man einige Wochen auf die Weaning-Station rotieren kann. Dort hat es mir insgesamt auch gut gefallen. Insgesamt würde ich eine Roation in die Pneumologie im Behring empfehlen. Man kann außerdem auf der Intesivstation fragen, ob man für einen Tag mit den Ärzt:innen der Intensiv NEF fahren kann.