Ich will selbst keine Innere Medizin machen und bin deshalb relativ entspannt in das Tertial gestartet ohne große Erwartungen. Man hat einen festen Rotationsplan. Man ist so 3-4 Wochen auf einer Station (Gastro, Kardio, Geriatrie) und geht auch 1 Woche auf IMC und 3 Wochen in die Notaufnahme. Der Tag beginnt um 7:40 Uhr mit der Frühbesprechung. Danach macht man Stationsarbeit bzw. geht manchmal mit in die Funktionsbereiche, wenn man da mehr sehen will oder machen will kann man da auf jeden Fall auch mehr hin. Auf Station war viel Briefe schreiben angesagt und Visite dokumentieren. War jetzt nicht die spannendste Arbeit aber ich war froh Übung und Routine im Briefe-Schreiben zu bekommen. Blutentnahmen haben sich erfreulicherweise wirklich sehr in Grenzen gehalten da wird auch sehr darauf geachtet und mal aushelfen bei den Viggos und Blutentnahmen finde ich wirklich nicht schlimm. Um 12 Uhr ist Röntgenbesprechung und danach gibt es Mittagessen. (Frühstück, Mittagessen und Kaffee so viel man will ist für die PJler kostenlos und es ist echt lecker!). Auf den Stationen bin ich selten bis 16 Uhr geblieben und durfte meistens früher gehen. Man kann auf Station auch immer eigene Patienten übernehmen, wenn man das möchte. In der Notaufnahme kann man relativ selbstständig arbeiten, immer in Rücksprache mit den Assistent*innen, das hat echt Spaß gemacht. Man kann sowohl auf Station als auch in der Notaufnahme auch Punktionen unter Anleitungen selbst machen. PJ Unterricht ist immer Montags 15-16 Uhr und EKG Unterricht Freitags 11-12 Uhr. Alle, einschließlich Oberärzt*innen und Chefärzt*innen sind echt super super nett. Man hat das Gefühl, das es echt ein gutes Arbeitsklima ist. Ich habe das Gefühl, dass ich echt viel gelernt habe in der Zeit! Würde ich Innere Medizin machen wollen, hätte ich mich ziemlich sicher im Clemi beworben!