Drum herum:
Das PJ im Marien ist echt super organisiert. Man bekommt direkt am ersten Tag eine Einführung von der PJ-Beauftragten, die sehr nett ist und jederzeit für Fragen offen ist.
Es sind insgesamt viele PJler, was sehr schön ist . Wir haben uns immer zum essen getroffen und auch mal so gemeinsam abends was unternommen.
Es gibt viel Lehre an der Klinik. Insbesondere der Chef der Anästhesie und der Chef der Kardiologie sind der bemüht.
Mittwochs ist Studientag, gefüllt mit Seminaren und Fallvorstellungen, die meistens aber nicht immer stattfinden.
Es gibt Essen umsonst und falls benötigt eine Unterkunft.
In der Inneren rotiert man über alle 3 Abteilungen der Klinik:
Hämato/Onko: Es gibt zusätzlich noch eine Palliativstation, man kann bei Knochenmarkspunktionen zuschauen und ggf selbst durchführen, geht mit auf Visite, nimmt Blut ab, sticht Ports an. Aber mehr macht man eigentlich nicht.
Kardio: war super! sehr sehr liebes Team von Assistenten über Oberärzten bis zum Chef! Hab hier sehr viel gelernt. Man darf jederzeit in die Funktion, ins HKL und darf sich auch selbst mal am Echo probieren. Jeden Tag Chefvisite, was eine mega Vorbereitung fürs M3 ist, da er gerne viele Fragen stellt. Aber alles in einer angenehmen Atmosphäre. Es gibt hier einen BE Dienst, die aber immer ein paar Blutentnahmen übrig lassen. Also viel weniger BEs als auf den anderen Stationen!
Gastro: hier sind alle Patienten, die fachlich nicht zu den anderen beiden gehören. Sehr viele Blutentnahmen und nur wenige Assistenten helfen dabei. Es gibt einige Ärzte, die bemüht sind sodass man auch ein paar mal Sonos machen kann, aber sonst macht man hier nicht wirklich. Man darf jederzeit in die Endo und bei Gastros, Kolos und ERCP zuschauen!
Insgesamt durch die ganzen Rahmenbedingungen ein gutes PJ, auch wenn die Gastro und Hämato/Onko definitiv ausbaufähig sind. Wenn es einen BE-Dienst auf den andere Stationen geben würde oder zumindest die Assis dabei helfen würden, wäre es um einiges besser.
Nichtsdestotrotz würde ich mein Innere Tertial wieder dort machen, allein schon weil die Kardio toll war und man zusätzliche Dienste in der ZNA machen kann, um sich freie Tage zu erarbeiten.