OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik, Station
Heimatuni
Hannover
Kommentar
Mein PJ-Tertial in der Anästhesie am Franziskus Hospital Bielefeld war fachlich und menschlich echt top. Das Team ist super kompetent, total freundlich und gleichzeitig richtig lehrorientiert. Man wird von Anfang an ernst genommen, gut angeleitet und als PJler aktiv gefördert. Es geht spürbar darum, dass man was lernt und besser wird – nicht darum, dass man irgendwie nur Routinearbeit „abarbeitet“.
Das OP-Spektrum ist breit, inklusive Kinderanästhesie, und man bekommt viele Chancen, Dinge praktisch zu üben. Besonders stark fand ich das Atemwegsmanagement: Maskenbeatmung, Larynxmaske, Intubation und Basics zur Beatmung durfte ich regelmäßig unter Supervision machen – und es wurde dabei immer erklärt, warum man sich wofür entscheidet. Auch Zugänge (peripher/arteriell), ZVKs und Regionalanästhesie (Nervenblockaden/Katheter) wurden aktiv ermöglicht und wirklich gut angeleitet.
Sehr hilfreich war auch der Einarbeitungskatalog: Dadurch sehen auch wechselnde Betreuer sofort, wo man steht und worauf man an dem Tag den Fokus legen kann. Insgesamt habe ich hier ein deutlich besseres Verständnis für Kreislauf, Narkoseführung, Beatmung und intensivmedizinisches Management bekommen, weil Abläufe und Hintergründe konstant erklärt wurden. Der PJ-Unterricht war häufig, gut strukturiert und qualitativ wirklich stark. Und die Möglichkeit, auf dem NEF mitzufahren, war ein echtes Highlight – richtig gute Einblicke in präklinische Entscheidungen und Abläufe.