Insgesamt sind 2 Rotationen à 8 Wochen vorgesehen und 2 Wochen in der interdisziplinären Notaufnahme.
Kardiologie:
Je nach Tag gab es mehr oder weniger zu tun, klassisch viel Blutabnehmen und Viggos legen. Strukturierte Lehre war eher wenig vorhanden. Wenn man aber selbst Initiative gezeigt hat, konnte man beispielsweise viel Ultraschall üben oder EKGs auswerten. PJler durften auch Pleurapunktionen durchführen, was sehr cool war. Das Team war insgesamt nett, zwischenzeitlich durch hohes Patientenaufkommen allerdings auch sehr gestresst, wodurch die Lehre dann doch des öfteren zu kurz kam.
Onkologie:
Hier gehörte vor allem die Aufnahme von Patient:innen zu den typischen PJ-Aufgaben. Das Team war super nett und man hat sich als PJler wirklich willkommen gefühlt. Wenn man Interesse gezeigt hat, konnte man auch Knochenmarkpunktionen machen und teilweise sogar ZVKs legen.
ZNA:
In der Notaufnahme konnte man ziemlich selbstständig arbeiten. Man durfte Patient:innen aufnehmen, untersuchen und teilweise auch schon selbst sonographieren. Insgesamt ein sehr nettes Team und eine gute Atmosphäre.
Lehre:
Insgesamt eher wenig strukturierte Lehre. Es gab einmal pro Woche PJ-Unterricht, der allerdings auch hin und wieder ausgefallen ist. Themen wurden vorher nicht angekündigt und wirkten teilweise etwas random, manchmal dauerte der Unterricht auch nur etwa 30 Minuten.
Insgesamt kann ich das Rotkreuzklinikum durchaus für das Innere Tertial empfehlen, mir hat es auf jeden Fall Spass gemacht. Auch über die Arbeitszeiten konnte man sich nicht beklagen und eigentlich immer gehen, sobald nichts mehr zu tun war.