Ich hatte eine tolle Zeit in der Anästhesie im Diakonissenkrankenhaus Dresden. Ich war die ganze Zeit über die einzige PJ-lerin, hatte also eine sehr gute Betreuung. In der Abteilung sind nur Fachärzt:innen angestellt, weshalb man nicht mit Assistenzärzt:innen um Intubationen oder andere Dinge konkurriert. Außerdem hatten die meisten Ärzt:innen Freude daran, ihre langjährige Erfahrung und ihr umfangreiches Fachwissen mit mir zu teilen. Ich habe in den vier Monaten extrem viel gelernt, durfte immer intubieren, auch mal ZVKs und arterielle Zugänge legen, Spinalanästhesien stechen und mich zum Teil auch an Regionalanästhesie versuchen. Auch die Narkoseführung und -aufrechterhaltung wurden mir sehr nahe gebracht.
Eine Rotation auf die Intensivstation wäre ebenfalls möglich gewesen, wurde von mir aber nicht wahrgenommen, da auf dieser zu jeder Zeit mehrere PJler aus der Inneren waren. Jede Woche gab es PJ-Unterricht, an dem alle Pjler des Hauses teilgenommen haben. Dieser war meistens internistisch oder chirurgisch ausgerichtet.
Das Team der Anästhesie und auch der OP-Pflege war überwiegend sehr freundlich und hat mich lieb aufgenommen. Ich habe mich sehr wohlgefühlt. Bei Sorgen oder Problemen hatten die Anästhesist:innen immer ein offenes Ohr. Außerdem wurde sehr darauf geachtet, dass ich immer pünktlich nach Hause gehe.
Insgesamt wirklich ein sehr tolles PJ-Tertial, in dem ich sehr viel gelernt habe!