PJ-Tertial Chirurgie in Krankenhaus Waldfriede (11/2025 bis 3/2026)

Station(en)
Allgemein- und Viszeralchirurgie und Proktologie
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Diagnostik, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Berlin
Kommentar
Das Chirurgietertial am Krankenhaus Waldfriede kann ich sehr empfehlen!

Die Begrüßung am ersten Tag läuft durch die PJ-Beauftragten strukturiert ab. Maria Becker, eine PJ-Beauftragte, wird im Laufe der vier Monate immer hilfsbereite Ansprechpartnerin bleiben.

Vom ersten Tag an wurde ich sehr herzlich vom gesamten Team auf der einen chirurgischen Station aufgenommen. Insgesamt stechen wirklich die Teams und Menschen hervor, mit denen man zusammenarbeiten darf. Die Ärzt:innen, die Pflege, die OTAs und alle anderen werde ich sehr vermissen. Dem Personal liegen die Patient:innen am Herzen, es wird sich Zeit in den Visiten und auch außerhalb für Patientengespräche genommen.

Ich nehme viele Skills aus dem Tertial mit. Ich durfte viel im OP assistieren, Blasenkatheter legen, Magensonden legen, Drainagen ziehen, Platzwunden in der Rettungsstelle nähen, in der Sprechstunde untersuchen und sonografieren und vieles mehr. Alle haben Lust, einem etwas beizubringen, auch wenn es dann länger dauert und freuen sich, wenn man Initiative und Interesse zeigt.
Von dem Chefarzt der Proktologie habe ich mich von Anfang an gesehen gefühlt, er hat sich regelmäßig nach mir erkundigt und sich Zeit für Lehre genommen.

Im Alltag findet um 7:30 die Morgenbesprechung statt, dann gehen wir zusammen auf die Visite, danach Arbeit auf der Station, im OP oder der Sprechstunde. Wenn Zeit ist, kannst du zwischendurch auf die Rettungsstelle oder mal in die Radiologie.

Die Fortbildungen finden 1-2x pro Woche statt und waren immer interessant und eine gute Abwechslung. Thematisch behandelt man alle Fächer, die auch im Haus vertreten sind. Also auch Innere und Gynäkologie usw.

Die OTAs habe Verständnis für die Rolle als PJ-lerin, sind geduldig, unterstützen einen sehr und freuen sich für einen mit, wenn man mehr im OP machen darf und besser wird.

Ich bin fast immer dazu gekommen, Mittag essen zu gehen und häufig bin ich gemeinsam mit Kolleg:innen gegangen und habe sonst die anderen PJ-ler:innen in der Cafeteria getroffen.

Ich finde das Tertial im Waldfriede sowohl für Studierende empfehlenswert, die Interesse an Chirurgie haben, als auch für diejenigen, die sich bisher für andere Fachrichtungen entschieden haben. Eigentlich wollte immer in die Psychiatrie/Psychotherapie und hatte wenig Erfahrung in der Chirurgie. Mittlerweile kann ich mir vorstellen, Chirurgin zu werden.

Ich war über die 4 Monate die einzige PJ-lerin für die Chirurgie, eigentlich gibt es aber 2 Plätze. Die Chirurgie umfasst hier Allgemein-Viszeral-, Proktologie, Endokrine Chirurgie und Handchirurgie/Unfallchirurgie. Ich war nur in der Allgemein-Viszeral-Chirurgie und Proktologie, aber Rotationen in die anderen Fachrichtungen sind auch möglich.
Bewerbung
Regulär über das PJ Portal
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Prüfungsvorbereitung
Nahtkurs
Fallbesprechung
Repetitorien
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
EKGs
Chirurgische Wundversorgung
Blut abnehmen
Braunülen legen
Patienten aufnehmen
Mitoperieren
Rehas anmelden
Briefe schreiben
Untersuchungen anmelden
Notaufnahme
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1