Ich habe mein erstes Tertial auf Station 2 (Gastroenterologie) absolviert. Zusätzlich war ich zwei Wochen in der NFA und bin in die Pneumologie rotiert.
Die PJ-Studierenden in der Inneren am St. Elisabeth werden wertschätzend in das Team aufgenommen, nach 4 Monaten dann zu gehen, hat mich schon sentimental gestimmt.
Der Tag beginnt um 7:30 Uhr mit Blutentnahmen und dem Legen von Flexülen, wobei im Verlauf des Tages weitere hinzukommen. Ich habe dies als Training empfunden und deutlich gemerkt, wie ich viel sicherer geworden bin. Im Anschluss begleitet man die Assistenzärzt:innen zur Visite und kann dabei immer Fragen stellen. Dann kümmert man sich um die Aufnahme neuer Patient:innen mit Anamnese und körperlicher Untersuchung. Die Aufklärungen für diagnostische Untersuchungen werden größtenteils von den PJler:innen übernommen. Das kann eintönig sein, bietet aber die Gelegenheit mit in die Funktionsdiagnostik zu gehen und Untersuchungen wie Sonographie, ÖGD, Koloskopie oder ERCP mitzuerleben. Besonders spannend fand ich es, wenn man einen Fall kontinuierlich begleiten konnte. Im Rahmen der Chefarztvisite besteht die Gelegenheit, Patient:innen selbst vorzustellen, was ein gutes Training ist. Als PJler durfte ich Aszitespunktionen durchführen, was wirklich Spaß macht. Auch das Verfassen von Arztbriefen ist jederzeit möglich und wird unterstützt.
Die Zeit in der NFA war ebenfalls sehr lehrreich. Dort konnte man selbstständiger arbeiten, eine Vielfalt an Krankheitsbildern sehen und ich bin sicherer im EKG-Befundung und Ultraschall geworden.