PJ-Tertial Kinder/Jugendpsych. in ZI Mannheim (11/2025 bis 2/2026)
Station(en)
Ambulanz
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Heidelberg - Fakultaet Mannheim
Kommentar
Mein Quartal in der KJP-Ambulanz am ZI war für mich ein sehr guter und lehrreicher Einstieg in dieses Fachgebiet. Man bekommt einen breiten Einblick in unterschiedliche Krankheitsbilder vom Autismus-Spektrum bis hin zu Suchterkrankungen und sieht dadurch eine große Vielfalt an Fällen.
Besonders positiv fand ich die gute Betreuung und das freundliche, offene Arbeitsklima. Wenn man Interesse zeigt, bekommt man die Möglichkeit, eigene Patienten unter Supervision mitzubetreuen. Das macht das PJ nicht nur spannender, sondern auch deutlich praxisnäher.
Die PJ-Unterrichte sind inhaltlich gut strukturiert und relevant für den klinischen Alltag. Zudem hat man die Chance, nicht nur mit Ärzten, sondern auch eng mit Psychologen zusammenzuarbeiten. Man bekommt Einblicke in verschiedene therapeutische Verfahren, unter anderem in die Verhaltenstherapie. Dadurch versteht man die Behandlungskonzepte deutlich umfassender.
Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem in der Anzahl der PJ-Unterrichte, die gerne etwas häufiger stattfinden könnten. Außerdem ist der technische Einstieg etwas holprig: In den ersten ein bis zwei Wochen muss man sich teilweise selbstständig mit organisatorischen und IT-Themen auseinandersetzen. Eine strukturiertere Einführung wäre hier wünschenswert.
Insgesamt ist das PJ jedoch sehr empfehlenswert – besonders für alle, die sich für die Kinder- und Jugendpsychiatrie interessieren und einen praxisnahen, vielfältigen Einblick suchen.
Pro
Gute Betreuung
Möglichkeit, eigene Patienten unter Supervision zu betreuen
Freundliches und wertschätzendes Arbeitsklima
Inhaltlich gute und praxisrelevante PJ-Unterrichte
Breites Fallspektrum
Sehr guter Einstieg in die Kinder- und Jugendpsychiatrie
Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Psychologen
Contra (Stichpunkte)
Anzahl der PJ-Unterrichtseinheiten könnte höher sein
Technischer/organisatorischer Einstieg in den ersten 1–2 Wochen verbesserungswürdig
IT-Struktur nicht optimal organisiert