PJ-Tertial Unfallchirurgie in Krankenhaus Martha-Maria (10/2025 bis 12/2025)

Station(en)
Station, Ambulanz, OP, Notaufnahme
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, OP
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Insgesamt ein angenehmes Chirurgie-PJ. Ein Großteil der Arbeit besteht zwar aus Haken halten im OP und Blut abnehmen, im Gegensatz zu anderen Kliniken gibt es aber 1-2x pro Woche Hakenhalter, die im OP assistieren und die Blutentnahmen sind nicht vollkommen abhängig von den PJlern, sodass man auch einige Tage in der Ambulanz mitlaufen oder - was ich am spannendsten fand - in der Notaufnahme dabei sein, Patienten untersuchen und ab und zu auch Wunden nähen darf (das hat mir am meisten Spaß gemacht). Es sollte einem bewusst sein, dass schwere Polytraumata eher an größeren Kliniken behandelt werden, also man nicht viele absolute Notfälle sieht. Ich wollte allerdings nur einen Einblick in das Fach bekommen und habe mich daher für eine kleinere Klinik entschieden.
Positiv hervorheben muss ich die allgemeine Stimmung im Team, es herrschen flache Hierarchien, der Chefarzt ist sehr freundlich und hat sich mir am ersten Tag direkt vorgestellt, mich willkommen geheißen und mich ein wenig in die Abläufe eingeführt.
Wenn eine OP mal sehr lange in den späten Nachmittag hinein andauert, haben alle auf dem Schirm, dass man abgelöst wird und insgesamt ist der Umgang sehr wertschätzend, anders als man es vielleicht aus anderen Kliniken mitbekommt.
Außerdem waren wir zu zweit als Studentinnen, ein weiterer Vorteil im Gegensatz zu Unikliniken zum Beispiel, man steht sich im OP nicht auf den Füßen rum und hat in seiner Freizeit jederzeit die Möglichkeit, mit in die Ambulanz/ Notaufnahme zu gehen.
Einzelne Oberärzte erklären auch gerne viel in der Ambulanz, im OP oder der Röntgenbesprechung und ein Oberarzt hat in meiner Zeit zweimal die wichtigsten unfallchirurgischen Krankheitsbilder für das Examen mit uns durchgesprochen.
Die meisten OPs waren Hüft- oder Knie-TEPs und ab und zu darf man im OP auch nähen und arthroskopische Geräte bedienen.
Insgesamt ein empfehlenswertes Chrirurgie-Tertial für jemanden, der gerne einen Einblick in das Fach bekommen und gerne geregelte Arbeitszeiten haben möchte, bis auf einzelne Ausnahmen war nach der Nachmittagsbesprechung um 15:30 Feierabend.
Bewerbung
Ich habe mich etwa 10 Monate im Voraus direkt per Mail bei der Sekretärin des Chefarztes beworben. Er hat mir relativ schnell sehr nett persönlich geantwortet. Trotz Tertialsplitting war die Bewerbung völlig unproblematisch und sogar unabhängig vom PJ-Portal möglich.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Fallbesprechung
Prüfungsvorbereitung
Tätigkeiten
Poliklinik
Blut abnehmen
Botengänge (Nichtärztl.)
Briefe schreiben
Notaufnahme
Braunülen legen
Mitoperieren
Röntgenbesprechung
Patienten untersuchen
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
400-500

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 2