PJ-Tertial Orthopädie in Klinikum Klagenfurt am Wörthersee (8/2025 bis 10/2025)

Station(en)
G
Einsatzbereiche
OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Wien (Oesterreich)
Kommentar
Grundsätzlich ein sehr empfehlenswertes chirurgisches Tertial.
Die Haupttätigkeiten sind präoperative Patientenaufnahmen an der Station sowie die Assistenz im OP bei Knie-TEPs, seltener auch bei anderen Operationen oder Arthroskopien.
Wenn die Aufnahmen auf der Station erledigt sind, kann man in der Ambulanz zusehen oder ggf. selbst Patienten untersuchen.
Es gibt einerseits Spezialambulanzen (Prothesenambulanz, Schulterambulanz, etc.) oder die Notfallambulanz, wo Patienten ohne Termin mit Verdacht auf orthopädische Beschwerden sich erstmalig vorstellen. Dort lernt man auch viel zur Anamnese, Untersuchung sowie Beurteilung von Röntgenbildern.
Außerdem gibt es die Ambulanz für Kinderorthopädie zweimal pro Woche, wo Dr. Gerhold altersentsprechend sehr empathisch, zugewandt und aufgeschlossen auf die Patienten bzw. Familien zugeht und man viel durchs Zusehen lernen kann. Dort sieht man Kinder mit z.B. M. Perthes, Skoliose, Knick-Senk-Fuß, etc.
Das Spektrum der Orthopädischen OPs ist relativ breit. Das Tagesgeschäft sind Knie- und Hüft-totalendoprothesen, aber es besteht an der Abteilung auch Erfahrung und Expertise im Bereich der Fuß-, Schulter- und Wirbelsäulen-Chirurgie. 1-2x pro Woche finden daher auch z.B. Arhtrodesen, Hallux-OPs, Ligamentspaltung bei CTS, Schulterprothesen, oder TLIF-Wirbelsäulenversteifungen statt.

Da die meisten Hüft-TEP OPs minimalinvasiv stattfinden und ein spezieller Tisch vorhanden ist um das Bein zu rotieren, wird kein Student als Leg-Holder benötigt. Wenn man oft genug zugesehen hat, kann man eventuell aber auch hier die erste Assistenz anvertraut bekommen.
Der Tag beginnt regulär um 7 Uhr mit der Morgenbesprechung und endet meist um 14 Uhr. Wenn die Arbeit auf der Station (v.a. die Aufnahmen) erledigt sind und in der Ambulanz nicht mehr viel los ist, kann man auch mal früher gehen und die sportlichen Freizeit-Aktivitäten rund um Klagenfurt genießen.
Gelegentlich wird eine studentische OP-Assistenz am longday benötigt, dann bleibt man bis am späten Nachmittag/Abend und bekommt dafür an einem anderen Tag frei.

Wenn mehrere KPJler an der Station sind, macht man sich optimalerweise am Vortag oder vor der Morgenbesprechung aus, wer heute in den OP mitgeht und wer auf der Station bleibt.
Da auf der Station die Patientenaufnahmen keiner großen Vorbereitung bedürfen und die Patienten erst um 10 Uhr kommen, bleibt meist etwas Zeit für den Austausch mit Kollegen oder ein Frühstück.

Es ist ein sehr eingeschweißtes, gut zusammenarbeitendes Team. Vor allem von der stationsführenden Oberärztin Dr. Krobath und dem ersten Oberarzt Dr. Rom habe ich mir fachlich und menschlich viel abschauen können.
Der Leiter Primar Prof. Stöckl, ist fachlich top und hat viel Erfahrung. In der Morgenbesprechung hat er bei komplexen Fällen meist Antwort geben können und uns KPJlern auch hin und wieder etwas erklärt. Wenn’s aber im OP nicht wie erwartet lief, ist auch mal die Stimme lauter geworden.
Ein Teaching findet praktisch immanent durch die Oberärzte auf der Station statt. Es gibt keine eigenen stationsinternen Fortbildungen zur Orthopädie, sondern nur abteilungsübergreifende Turnus-Fortbildungen fürs gesamte Klinikum jeden Mittwoch.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Bildgebung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Rehas anmelden
Mitoperieren
Patienten aufnehmen
Untersuchungen anmelden
Patienten untersuchen
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
4
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 2.13