Dieses Tertial ist intensiv â in jeder Hinsicht. Es kann belastend, frustrierend, sogar emotional überfordernd sein. Aber es kann ebenso inspirierend, lehrreich und motivierend sein, wenn man sich darauf einlässt und sich aktiv einbringt. Wer sich gut integriert, kann enorm viel lernen â nicht nur zuschauen, sondern auch selbst mitarbeiten, assistieren, nähen und kleinere OPs durchführen. Man wird gefordert â und manchmal auch überfordert. Aber man wächst daran. Wer chirurgisch interessiert ist und bereit, sich anzustrengen, wird von diesem Tertial profitieren. Wer eine ruhige, strukturierte Wahlfachzeit sucht, sollte sich einen anderen Ort oder ein anderes Fach wählen.
Ich war sehr froh, dass ich mein Wahlfach dort machen durfte, aber es wäre wirklich sehr wünschenswert, wenn die Charite auch mal zeitnahe eine gewisse Entschädigung den Studenten erübrigen würde (wie es ja auch fast jede gröÃere Klinik, mindesten jede Uniklinik in Deutschland macht). Was man zu der Station vielleicht auch sagen muss, ist, dass sobald ein Feiertag in die Woche fällt, entfällt der Studientag.