Wer Anästhesie als Wahlfach machen möchte, ist in Aachen hervorragend aufgehoben. Man erhält eine feste Rotation und wird in allen Schritten aktiv eingebunden. Besonders Marc Hein bemüht sich sehr darum, dass man sich gut betreut fühlt und viel lernen kann.
Während der OP-Rotation bekommt man feste Mentorinnen und Mentoren zugeteilt, die jederzeit für Fragen ansprechbar sind. Gemeinsam mit ihnen kann man Narkoseeinleitungen durchführen oder sich morgens nach der Frühbesprechung um 7:30 Uhr auf die verschiedenen OP-Säle aufteilen. Gerade zu Beginn lohnt es sich, kürzere Operationen zu begleiten, um möglichst viele Ein- und Ausleitungen mitzuerleben. Schon früh darf man unter Aufsicht viele Tätigkeiten selbstständig übernehmen und am Ende auch kleinere Aufgaben komplett eigenständig durchführen.
In der OIM-Rotation macht man feste Dienste mit und kann sich aussuchen, auf welche OIM man eingeteilt wird. Man darf sich Patientinnen und Patienten auswählen, diese bei der täglichen Visite vorstellen und selbst untersuchen. Unter Anleitung ist es zudem möglich, ZVKs, Arterienkanülen und Pleurapunktionen durchzuführen.
Die Notarztrotation war ebenfalls sehr spannend. Es lohnt sich, sich aktiv bei den Feuerwehrkolleginnen und -kollegen vorzustellen. Die Kleidung wird gestellt, und auch die Verpflegung ist gegen einen kleinen Beitrag möglich.
Zweimal pro Woche findet Unterricht zu unterschiedlichen Themen durch wechselnde Dozierende statt. Dieser ist sehr interaktiv gestaltet und bereitet auch gut auf das M3 vor.