Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP, Diagnostik, Notaufnahme, Station
Heimatuni
Tuebingen
Kommentar
Ich habe mich für dieses Tertial in der Gyn am Klinikum Stuttgart entschieden um herauszufinden ob ich in die Gyn möchte und obwohl ich vor dem Tertial dachte, ich würde nicht an einem großen Haus starten wollen, hab ich mich direkt (wie auch die anderen drei PJlerinnen die während meiner Zeit da waren) nach meinem Tertial für genau diese Stelle beworben und werde dort anfangen. Das Team ist toll, mir fand den Umgang mit den Patientinnen sehr gut und ich habe mich auch persönlich sehr gut mit den Assistenzärzt*innen verstanden, die sich super viel Mühe gegeben haben uns PJlern viel zu erklären und auch selber machen zu lassen. Mir hat das total viel gegeben, von den Ärzt*innen die mich schon etwas kannten Verantwortung übertragen zu bekommen (ich wurde aber auch nie gepushed und natürlich wurden die Patient*innen davor gefragt und ich angeleitet) aber gerade was die Gynäkologischen Standard Untersuchungen angeht (Spekulumeinstellung, vaginaler Ultraschall, Fetos...) hat man ja als Student*in große Hemmungen am Anfang und ich fand es toll, dass mir die im PJ genommen werden konnte und ich richtig vorangekommen bin, was das praktische Erlernen angeht. Die Hierarchie nach oben habe ich als recht flach empfunden und der Umgangston und die Stimmung im Team waren sehr angenehm, auch mit der Pflege, dem OP-Personal und den Hebammen. Der Tag startet in der Abteilung immer mit dem gesamten Team mit der Frühbesprechung wo der Dienst übergeben, das OP Programm durchgegangen wird und Montags ist immer Fortbildung. Danach gibt es noch die Kreissaalbesprechung (die Neo ist da auch dabei) die wir uns eigentlich auch immer angehört haben. Danach sind wir dann Blut abnehmen gegangen oder in den OP wenn wir eingeplant waren. Danach konnten wir uns frei aussuchen ob wir auf Station bei der Visite mitlaufen, in die Ambulanzen/ Sprechstunden gehen, in den Kreissaal oder den Op (haben uns natürlich etwas aufgeteilt und versucht nicht jeden Tag wo anders zu sein sondern im Wochenrhythmus zu wechseln, war aber an sich egal). Es gab leider noch keinen PJ-Unterricht spezifisch vom Team der Gyn, man kann aber zum PJ Unterricht der Inneren und Chirurgie gehen, der täglich am Klinikum Stuttgart angeboten wird. Generell ist auch dieses PJ Tertial genau das was man daraus macht, man kann super viel lernen und selber machen wenn man möchte, es kontrolliert einem aber auch niemand nach, wenn man lieber in den PJ Unterricht oder mal früher nach Hause gehen möchte. Man kann Dienste mitmachen wenn man will, man kommt dann an dem Tag erst um 15 Uhr und am nächsten Tag geht man nach der Frühbesprechung heim. Ich fand das sehr cool, da ich im Dienst super viel machen durfte und sehen konnte aber auch jederzeit entscheiden konnte, dann doch schlafen zu gehen. Was wirklich schade ist ist, dass es keinen Blutabnahme Dienst gibt und auf den drei Stationen wirklich viel anfällt. Da ich eigentlich dauerhaft mit 2 weiteren PJllerinnen zusammen war konnten wir uns diese Aufgabe gut aufteilen und ich war froh, dass es nicht mein erstes Tertial war und ich auch einfach schnell durchgekommen bin, aber es war an manchen Tagen trotzdem ätzend, vor allem wenn zB eine von uns direkt in den OP ist.
Bewerbung
Das hat sich alles schon geändert, da die Tübinger Lehrkrankenhäuser als ich mich damals beworben hatte noch nicht im PJ-Portal waren...dafür ist es jetzt (glaube ich) für Externe einfacher reinzukommen.