PJ-Tertial Unfallchirurgie in UniversitaetsSpital Zuerich (USZ) (11/2023 bis 1/2024)

Station(en)
Traumatologie
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich war insgesamt 2 Monate Unterassistent in der Traumatologie am Unispital Zürich. Zuvor habe ich bereits 1 Monat am selben Spital in der Gynäkologie verbracht und war schon bereits vertraut mit dem spitalinternem Computersystem, was mir die Einarbeitungszeit in der Chirurgie vereinfacht hat. Trotzdem wurde mir zu Beginn von bereits anwesenden Unterassistenten sowohl als auch von den zuständigen Stationsärzten alles Nötige erklärt und gezeigt. Gleich zu Beginn wurde klar kommuniziert, welche "Aufgaben" man als Unterassistent hat. Aufgaben bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da einem viele Freiheiten je nach Interesse und Motivation gegeben sind. So ist von Anfang an klar, dass man so viel in den Operationssaal gehen darf/kann wie man möchte, dies muss man lediglich mit seinen anderen Unterassistenten-Kollegen absprechen, damit nicht parallel 3 UA in einem OP stehen. Im OP selbst darf man, natürlich je nach Operateur und nach eigener Motivation und Engagement nicht nur Haken halten sondern auch z.B Material entfernen, Nähen, etc. und bekommt wenn man sich interessiert zeigt sehr gutes Teaching. Auch durfte ich mehrmals mit in verschiedene Sprechstunden der Oberärzte/ leitenden Ärzte und dort selbständig (mit anschließender Übergabe und unter Supervision) Patientin examinieren und dokumentieren. Auf der Station herrscht ein sehr freundliches, mehr als kollegiales Klima und man wird mehr als junger Assistenzarzt-Kollege als als Unterassistent behandelt und eingesetzt. So protokolliert man während der Visite eigenständig, redet mit den Patienten, bespricht mit dem Assistenzarzt fortführende Diagnostik und lernt somit viel, nicht nur aus dem Bereich der Chirurgie sondern auch im Bereich Innerer Medizin. Auch hier gilt wieder (wie überall) je nach eigener Motivation und Engagement. In den täglich Stattfindenden Röntgenbesprechungen wird immer wieder geteacht. Auch direkte Erklärung namentlich gerichtet an die Unterassistenten zeigen, dass man wahrgenommen wird und Interesse nicht nur in eine Richtung besteht.
Sonst geht man (fast) jeden Tag zusammen mit den Assistenzärzten essen, trinkt Kaffe und die Kontakte bestehen auch über das Ende des Spitalalltages hinaus.
Bewerbung
Ich habe mich 6-7 Monate vor Beginn beworben und konnte 2 Monate in meiner angegeben Wunschklinik absolvieren.
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Mitoperieren
Patienten aufnehmen
Untersuchungen anmelden
Chirurgische Wundversorgung
Röntgenbesprechung
Eigene Patienten betreuen
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Unterkunft gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
1.200

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.33