PJ-Tertial Chirurgie in Klinikum Bayreuth (9/2022 bis 12/2022)

Station(en)
GEfäßchirurgie, Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Thoraxchirurgie, Hand/Plastische Chirurgie
Einsatzbereiche
Notaufnahme, OP, Station
Heimatuni
Erlangen
Kommentar
Gefäßchirurgie
- mein persönliches Highlight!!
- Super Team, man darf Patienten untersuchen, z.T. als erste Assistenz mitoperieren und amputieren!!
- wenn man nachfragt, wird alles erklärt
- es gibt ein Case Management auf der Station, bei Fragen zum Stationsablauf oder anderen organisatorischen Dingen konnte man Sharon und Lisa immer ohne Scham fragen
- Sehr breites Spektrum am OPs (anfangs war ich von den klassischen Diabetes und pAVK Patienten echt ein bisschen abgeschreckt/genervt, aber am Ende war es total interessant) --> diverse Bypässe, TEA, Carotis-TEAs, Zehen-/Vorfuß-/Oberschenkelamputationen, Varizenstripping usw.
- bei Interesse kann man auch in das ambulante Zentrum mitgehen und an den Sprechstunden teilnehmen.
- Es gibt eine Blutabnahmeschwester auf Station
10/10☆

Thoraxchirurgie
- weiteres persönliches Highlight!
- ist noch ein sehr kleines Team (Chef, Funktionsoberärztin und ich glaube mittlerweile ein Assistent)
- man bekommt alles erklärt, blöde Fragen gibt es eigentlich nicht
- man darf bei allen OPs dabei sein und auch mitmachen, wenn Interesse besteht.
- persönlicher Unterricht beim Chef über thoraxchirurg. wichtige Themen - super als Wiederholung
- die beste Sekretärin der Welt. Sie organisiert einem als PJ innerhalb 5min einen Orbis und Windows Zugang, man kann sie alles fragen!
- hat mir sehr viel Spaß gemacht.
- die Station wird mit den herzchirurgischen/kardiologischen Kollegen geteilt. Häufig sind gar nicht so viele Pat. da, es gibt eine Blutabnahmeschwester.
10/10☆

Unfallchirurgie
- hier läuft alles ein bisschen chaotischer ab. Die Assistenten sind aber alle super nett und bemüht und versuchen auch einem Krankheitsbilder, unfallchir. Techniken und Pat. näher zu bringen.
- Blutabnahmen und Braunülen muss man als PJler durchführen
- die OPs sind abwechslungsreich und häufig sehr interessant.
- Teilweise bekommt man von einigen Oberärzten vieles detailliert erklärt, beim Chef muss man manchmal etwas nachhaken. Aber die Stimmung allgemein empfand ich als okay.
- Bei Interesse kann man auch mit Dr. Schupfner 1x/Wo in die Hohe Warte für Knie-TEPs - das war ziemlich cool!
- und wenn auf Station nichts zu tun ist, empfehle ich, die Notaufnahme zu besuchen und dort ein bisschen mitzuhelfen.
7/10☆

Allgemeinchirurgie
- Oh, okay, also Allgemeinchirurgie wird es definitiv nicht werden. Das Team ist teilweise okay, teilweise nicht. Die Stimmung ist ...fluktuierend.
- BE und Stationsarbeit kann mit den Assistenten gut aufgeteilt werden.
- Die OPs sind so, wie man überall liest: Haken halten, saugen, angemotzt werden, irrelevant ausgefragt werden, über Strukturen die man beim ersten Mal laparoskopisch operieren nicht mal richtig erkennt, weil man mit dem Rücken zum Bildschirm steht. Naja. Aber nicht alle OPs und auch nicht immer. Teilweise wird man als erster Operateur für kleine sekundäre Wundnähte oder Port-Anlagen eingeteilt. Das wiederum war cool.
- Der Chef macht, wenn er Zeit hat, Unterricht - und der ist echt angenehm. Man bekommt Kaffee, Kekse und hört sich was über Pancreas-Ca, Ileus oder colorektale Carcinome an.
- die bariatrischen OPs sind empfehlenswert zum Zugucken, hier wird auch vieles erklärt!
- auch hier kann die Notaufnahme besucht werden.
4/10☆

Hand-Plastische Chirurgie
- ich war nur eine Woche hier eingeteilt, dementsprechend kann ich keinen vertieften Eindruck berichten.
- nicht mein Ding. Die Brustaugmentationen dauern den ganzen Tag und wenn man sich nicht dafür interessiert, ist es ehrlich gesagt ziemlich langweilig.
- die handchirurgischen Fälle hingegen sind wirklich interessant. Die microchirurgischen Techniken fand ich beeindruckend.
- Dafür ist aber das Team sehr nett, bei Fragen konnte man immer nachhaken.
- Bei Interesse kann man sich mit in die Ambulanz setzen und Patienten mit untersuchen.
- man muss ständig irgendwelche Blutentnahmen machen und Caths legen.
-bei Notaufnahme-Patienten kann man gerne mit und bei kleinen Eingriffen auch assistieren.
4/10☆ (kurze Woche, ist einfach nicht meins.)

Allgemeine Facts:
- Man bekommt ein Dosimeter, eine Strahlenschutzeinweisung und seine lebenslang gültige Strahlenschutznummer
- Parkausweis für das Tertial wird gestellt.
- Man bekommt so kleine gelbe Gutscheinzettel fürs Mittagessen.
- Dienstags ist teilweise PJ-Unterricht, man muss sich allerdings selber ums Anrufen und Erkundigen, ob es stattfindet, kümmern.
- Mittwochs ist teilweise Radiologieunterricht. Auch hier muss man die zuständige Oberärztin kontaktieren.
- Anfangs bekommt man ein PJ Telefon und einen Transponder für die OP Säle (Unfall und Allgemein)
- kein eigener PC-Zugang
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Bildgebung
Patientenvorstellung
Repetitorien
Tätigkeiten
Mitoperieren
Chirurgische Wundversorgung
Patienten untersuchen
Botengänge (Nichtärztl.)
Braunülen legen
Notaufnahme
Punktionen
Blut abnehmen
Röntgenbesprechung
EKGs
Briefe schreiben
Untersuchungen anmelden
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Unterkunft gestellt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
373
Gebühren in EUR
ich glaube man zahlt 150€ für das Schwesternwohnheim

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
4
Betreuung
3
Freizeit
3
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 2.27