PJ-Tertial Neurologie in Klinikum Bremen-Nord (9/2022 bis 11/2022)

Station(en)
Stroke Unit/Neurologie/ZNA
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Diagnostik, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Die Zeit im Klinikum Bremen - Nord hat mir sehr gut gefallen. Man wird gut in das Team integriert und es herrscht ein lockerer und entspannter Umgang miteinander. Der Chef ist richtig an der Lehre interessiert und man kann immer alles fragen und bekommt PJ Unterricht einmal in der Woche. Dazu gibt es jeden Morgen die klinischen 10 Minuten in denen jeder eine klinische Frage stellen kann, wenn vorhanden. Man ist sonst viel auf der Station, dort gibt es allerdings meistens nicht so viel zu tun als PJler, abgesehen von BE's und Viggos. Die Oberärztlichen Visiten können schon mal eine Weile dauern, man braucht dafür einen etwas längeren Atem. Die CA Visiten dauern allerdings nicht so lange und man bekommt viel beigebracht. Auch hier gilt: man muss sich schon etwas Mühe geben bzw Interesse zeigen und dann kann man auch regelmäßig eigene Patienten betreuen und aufnehmen. Die Neurologie im KBN betreut fast das gesamte Spektrum des Fachs und man sieht dementsprechend viel Abwechslung, was mir persönlich sehr wichtig war. Das Tolle ist, dass man das Gefühl bekommt, dass alle Ärzte einfach Spaß an ihrem Fach haben. Wenn man der Ansicht ist, dass Neurologie das Fach für einen sein könnte, ist man hier genau richtig aufgehoben. Wenn man Patienten aufnimmt dann kann man auch gut die körperliche Untersuchung üben. Ich empfehle, die Ärzte vorher auf der Visite bei der Untersuchung genau zu beobachten. So bekommt man ein Gefühl dafür, worauf man achten sollte.

Wirklich empfehlen kann ich die Notaufnahme. Dort kann man viel machen und Patienten untersuchen, welche keine akuten Notfälle sind. Dort hat ein neuer, sehr engagierter OA angefangen, welcher einem viel zeigt, erklärt und machen lässt, wenn man nachfragt. Hier konnte ich die neurologische Untersuchung komplett erlernen.

Alles in allem kann ich das KBN sehr empfehlen. Der gute Umgang ermöglicht es einem stressfrei und ohne Angst vor Fehlern zu lernen und sein neurologisches Wissen auszubauen. Vor allem dadurch, dass ich eigene Patienten auf der Notaufnahme betreuen konnte und den tollen PJ Unterricht fühle ich mich sehr gut auf mein Staatsexamen vorbereitet.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Patienten aufnehmen
Patienten untersuchen
Eigene Patienten betreuen
Blut abnehmen
Braunülen legen
Notaufnahme
EKGs
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
650

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
3
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.13