PJ-Tertial Chirurgie in Evangelisches Krankenhaus Holzminden (4/2011 bis 7/2011)

Station(en)
Allgemein-,Visceral-,Gefäß-,Unfallchirurgie
Einsatzbereiche
Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Hannover
Kommentar
Hallo ihr Lieben!

Fazit: super schönes Tertial!

An unserem ersten Tag wurden wir sehr herzlich empfangen. Zuerst haben wir eine Führung durch das gesamte Haus bekommen und sind mit Schlüsseln und Telefonen ausgestattet worden.
Sowohl in der Allgemeinchirurgie, als auch in der Unfallchirurgie herrschte ein angenehmes Arbeitsklima mit sehr hilfsbereiten und engagierten Kollegen. Man hat von Anfang an das Gefühl gehabt ,Teil des Teams zu sein und wurde überall mit einbezogen.
Im OP stand man regelmäßig als erster oder zweiter Assistent mit am Tisch und durfte in der Regel Knoten und Nähen.
Obwohl das Holzmindener Krankenhaus eher kleiner ist, haben wir ein großes Spektrum an Operationen gesehen (Aortenprothesen, Carotis-TEA, Leberteilresektion, komplette Bauchchirurgie, Hüft-, Knie-TEP, Bandscheiben-OP, Frakturversorgung, Thoraxdrainagen... und vieles mehr).
Wenn sich die Gelegenheit bot, konnte es auch passieren, dass man im PJ seine erste Appendektomie oder Hämatomausräumung machen dürfte :)!
Anders als zuvor häufig erlebt, sind hier die Chef- und Oberärzte sehr freundlich und motiviert einem etwas beizubringen. Man durfte sich jederzeit mit Fragen an sie wenden und bekam immer ausführliche Antworten.
Es gab täglich eine Röntgenbesprechung mit den Radiologen, die sehr lehrreich war, da man auch hier ungeniert Fragen stellen durfte.
Der einmal wöchentlich statt gefundene Unterricht für PJler und junge Chirurgen war top :) (Gipskurs, Nahtkurs!, Sonokurs, Theorie...)!
Während der Stationsarbeit hat man das selbstständige Versorgen von Wunden gelernt.

Bei Interesse durften wir auch jederzeit bei der sehr an Lehre interessierten Anästhesie mithelfen, sodass wir auch unsere anästhesiologischen Fähigkeiten (Intubieren, ZVK-legen) vertiefen konnten :).
Weiterhin bestand die Möglichkeit,Notarzteinsätze zu begleiten.

Hier bekommt man ein wirklich nettes Ärzte-, Pflege- und OP-Team mit guter Lehre und ein breites chirurgisches Spektrum geboten....außerdem ist das Weserbergland immer eine Reise wert :)!
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Bildgebung
Sonst. Fortbildung
Nahtkurs
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Gipsanlage
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Mitoperieren
Punktionen
Patienten aufnehmen
Chirurgische Wundversorgung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
400

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.47