PJ-Tertial Innere in Ruppiner Kliniken (3/2011 bis 4/2011)

Station(en)
Geriatrie (GE1, EG)
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Berlin
Kommentar
Bedingungen/Aufwandentschädigung/Allgemeines zur Klinik:
- 300€/Monat Gehalt + 100€ auf Mensakarte (nicht auszahlbar bzw. ablehnbar) + 100€ (Fahrkostenpauschale, ablehnbar)
-- Tipps: Bahncard 25, Vehlefanz als letzter Ort im C-Bereich des BVG-Netzes. Somit 3,80€ pro eine Fahrt.
- sehr schöner Campus
- Unterkunftsbedingungen sehr unterschiedlich. Wlan immer vorhanden. Meist Einzelzimmer.
- regelmäßige externe PJ-Fortbildungen und stationsinterne allgemeine Fortbildungen. Zusätzlich allgemeine CME-Fortbildungen für Ärzte. Ebenso eine Monatsbesprechung für alle PJer (Fragen, Sorgen, Lob etc.).

Geriatrie allgemein:
- sehr nette Einarbeitung durch Assistenz/Facharzt und Chefin.
- 3x Stationen (GE1-3), Funktionsbereich, Tagesklinik.
- Täglicher Visitengang,0-3 Aufnahmen pro Tag, keine große direkte Diagnostik im Haus.
- 1x/Woche Teambesprechung (Ergo, PT, Arzt, Pflege, Logo, Sozial, Neuropsych.)
- tägliche Gang Mittagessen ohne weiteres möglich und erwünscht.
- Arbeitszeit von 7:45-16:00. Tag beginnt mit 15-30Min Frühbesprechung.
- Patientin bekommen meistens den Abschluss der Diagnostik nach Herzinfarkt, Sturz, Schlaganfall bzw. deren Verkaufskontrolle und "geriatrische Komplexbehandlung" im Rahmen eines 2-3W Aufenthaltes. Geringer Durchsatz von Patientin, damit weiß man fast von jeden Pt. deren Leiden und Geschichte.
- für 2Monate lernt man sehr viel. für 4 Monate wäre der Aufenthalt wahrscheinlich etwas lang, weil man dann keine andere Innere im PJ gesehen hat. Würde ich also nicht empfehlen. Lieber noch mal 2 Monate Gastro, Onko oder Kardio dranhängen.

Geriatrie speziell:
- dadurch das ein Assistenzarzt gerade nach dem er mich eingearbeitet hat, zur Facharztprüfung frei genommen hat, habe ich natürlich mehr Arbeit gehabt als das sonst der Fall gewesen wäre. Somit betreuten mich der Oberarzt und die Chefin persönlich abwechselt. Somit habe ich in 2 Monaten drei Ärzte intensiv kennen gelernt und unterschieden bekommen, wer wie was verordnet/behandelt. Sehr interessant.
- Eigene Therapievorschläge sind immer angebracht/gewünscht.
- Briefe schreiben jederzeit möglich/gewünscht
- für die Aufnahmen kann man sich viel Zeit nehmen. Oft kompletter internistischer Status + zusätzlich orthopädischer und/oder neurologischer Status.
- jede Arbeit (Brief, Aufnahme, Medis u.a.) wird durchgesprochen und kontrolliert, WEIL, man macht immer mal wieder interne Fehlerchen, die man so korrigiert bekommt. Nur so kann man lernen.
- wenn die Zeit noch da gewesen wäre und ich nicht ganz so oft durch den Wind gewesen wäre, hätte ich mir durchaus zugetraut, die Visite (unter Aufsicht) auch mal alleine zu machen.

Personal:
- Schwestern: Sehr sehr nett. Trotz Personalmangel gab es immer ein "frechen" bzw "flotten" Spruch. Haben viel gelacht. Stationsleitung Frau Keitel immer aufmerksam dabei und vorbildliche Zusammenarbeit.
- Assistent/Facharzt: Jede Station hat einen Stationsarzt. Meiner war Herr Thiel. Sehr freundlich und kompetent.
- Oberarzt: zwei Oberärzte. Eine Frau Arndt betreut die Pt der Tagesklinik. Herr Stege (Stellvertreter) betreut überlappend alle drei Stationen. Wenn einer der Stationsärzte fehlt, übernimmt er diese Station. Ebenfalls sehr kompetent, immer ein offenes Ohr. Manchmal einen Tick zu schnell für mich, d.h. nicht böses, sondern d.h. die Effizienz steht im Vordergrund.
- Chefärztin: ehemals dort Oberärztin. Vereint sozusagen alle guten Eigenschaften alle drei Personalbereiche. Ist bestrebt die Prognose/Chance des Patientin so abzuschätzen, dass der Pt am meisten davon profitiert, ob kurativ oder palliativ. Ich hatte das Glück Sie täglich auf der Visite kennenzulernen. Das wird in diesem Umfang sicher nicht immer möglich sein.
- Team (Nicht-Pflege, Nicht-Arzt): wenig zu tun gehabt. Lag aber auch bisschen an mir, weil mich die ärztliche internistische Arbeit doch mehr interessiert hat. Keine negativen aufgefallen.

Tipps:
- seit pünktlich, wenn möglich. Spricht die Fortbildungen/Abwesenheit jederzeit ab.
- wenn Arbeit nach Feierabend rumliegt, macht diese oder gebt sie wenigstens weiter. Zeigt, dass ihr als Student zwar pünktlich gehen wollt, aber mitgedacht habt.
- bietet eure Arbeitskraft/Wissen immer an (aktive Mitarbeit bringt sehr viele Pluspunkte)
- stellt euch überall vor, schätzt ein, wie ihr mit jedem Einzelnen redet. Somit integriert man sich so schnell, dass man ins Team gehört.
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Bildgebung
Fallbesprechung
EKG
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
EKGs
Untersuchungen anmelden
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Chirurgische Wundversorgung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
500
Gebühren in EUR
100 Essen (nicht auszahlbar) + 100 Fahrkosten (auszahlbar)

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1