PJ-Tertial Innere in St. Elisabeth-Krankenhaus Mayen (1/2026 bis 4/2026)

Station(en)
Kardiologie, Gastroenterologie und Palliativmedizin
Einsatzbereiche
Diagnostik, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP, Station, Notaufnahme
Heimatuni
Aachen
Kommentar
Das war durchaus mein bestes PJ-Tertial!

Am ersten PJ-Tag wird man von Frau Ortmann persönlich empfangen, die einen durch das Krankenhaus führt und all den wichtigen Ansprechpartnern vorstellt, man bekommt einen Dienstausweis mit einem Chip zur Kleidungsübergabe sowie ein Diensttelefon mit fester Nummer. Die Krankenpflege, das Ärzteteam unterschiedlicher Abteilungen, die Mitarbeiter:innen: sie sind alle super nett!

PJ-Unterricht fand mit Ausnahme der Inneren Medizin regelmäßig statt: Montag Innere Medizin/Kardiologie (musste manchmal aufgrund von Notfällen ausfallen), Dienstag Allgemeinchirurgie oder Gastroenterologie, Mittwoch Pädiatrie, Donnerstag Unfallchirurgie. Außerdem wird einem eine Woche Rotation in der Anästhesie angeboten, als Ersatz für den wöchentlichen PJ-Unterricht.

Was mir am meisten am Tertial gefiel, war meine Rotation in der Zentralnotaufnahme, ich durfte viele Patient:innen aufnehmen und unter ärztlicher Aufsicht komplett körperlich untersuchen und lernen, wie man in Notfällen vorgeht, worauf man bei der M3-Prüfung und im beruflichen Alltag achtet und wie man ein EKG wie ein Profi befundet, das war den Kardiologen sehr wichtig. Auf Station macht man vor allem die Visite und kann Arztbriefe mithilfe von Korrekturen durch den Oberarzt schreiben, man muss normalerweise kein Blut abnehmen oder Zugänge legen, es sei denn, die MOAs haben es nicht geschafft.

Jetzt zu den Besonderheiten Mayens: Man bekommt eine ca. 30 Quadratmeter große Unterkunft kostenlos zur Verfügung gestellt, die sich wortwörtlich gegenüber vom Krankenhaus befindet, mit eigenem Bad und eingebauter Küche! Ein Fitnessstudio ist 6 Minuten entfernt zu Fuß zu erreichen, Aldi und Lidl 9 Minuten. Außerdem kann man am sogenannten Learn and Earn Programm teilnehmen und Dienste machen: man muss da vor allem Blut abnehmen und Zugänge legen. Die Dienste hier sind im Vergleich zu den größeren Krankenhäusern in Koblenz Dienste unter der Woche dauern von 16:00-23:00 Uhr und werden mit 16 Euro/h vergütet, am WE von 08:00-23:00 Uhr und werden mit 18 Euro/h vergütet, man kann dadurch zusätzlich zu der Aufwandsentschädigung einen guten Zuschlag jeden Monat verdienen, sie sind gleichzeitig eine tolle Gelegenheit, in der ZNA zu helfen.
Zusätzlich steht einem ein ganzer Studientag alle 2 Wochen zu.
Last but not least: man kann ein Auto kostenlos und für maximal 3 Tage anmieten! Hier ist die Anmerkung wichtig: 200km pro Tag sind erlaubt und man muss theoretisch 30 Cent pro KM extra zahlen, aber die 600km für die gesamte Mietzeit haben in meinem Fall durchaus jedes Mal ausgereicht.

Jeden Monat hatten wir ein Mittagsessen mit dem Chefarzt der Anästhesie, Herrn Dr. med. Dittmar, er ist PJ-Beauftragter und hat uns immer gefragt, wie es uns auf den jeweiligen Stationen ging, ihm war sehr wichtig, dass der PJ-Unterricht regelmäßig stattfand und hat sich dafür aktiv eingesetzt, darauf legte er großen Wert.

Alles in allem kann ich sagen: Mayen ist eine große Familie in einem kleinen Haus, ich kann das Tertial hier nur von Herzen weiterempfehlen.



Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
EKG
Prüfungsvorbereitung
Repetitorien
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
EKGs
Eigene Patienten betreuen
Blut abnehmen
Untersuchungen anmelden
Notaufnahme
Briefe schreiben
Braunülen legen
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Unterkunft gestellt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
996 Euro + Dienstzuschläge (16 Euro/h unter der Woche, 18 Euro/h am Wochenende)
Gebühren in EUR
keine

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1